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arturk77

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1

Dienstag, 31. Mai 2005, 19:46

Wie dämmt ihr die Türen?

Hallo,

bin gerade auf diesen Thread gestossen, in dem es ein schönes Bild einer gedämmten Tür gibt:

http://www.subaru-community.com/thread.p…_Title=Car+HiFi

Nun frage ich mich, ob auch das Aussenblech der Tür gedämmt wird und ob das notwendig ist. Falls ja, wie kommt man an das Außenblech überhaupt ran mit den Matten? Montiert ihr da normalerweise die Tür-Innereien (also inkl. Fensterscheibe und Mechanismus) raus, um an das Außenblech von innen zu gelangen, oder ist es möglich im Impreza durch die einigen ovalen Öffnungen das Aussenblech mit Dämmmatten vernünftig zu bekleben?

In die Türen soll ein 16er System von SPL Dynamics reinkommen, das an einer Endstufe hängen wird (ca. 50 Watt RMS).

Wäre Euch für ein paar Tipps echt dankbar.

Gruss
Artur


StukkiAlex

Fömi im Impreza GT Club

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2

Dienstag, 31. Mai 2005, 20:22

@artur: also durch die ovalen öffnungen kommt man sehr gut an die außenseite der tür ran. die scheibenmechanik braucht man nicht demontiren!
und zur verarbeitung bzw. zur dämmung, es gibt verschiedene versionen der dämmung...
zum streichen bzw. spritzen, kein problem aber mehrere schichten nötig & beim spritzen muss fast alles ausgebaut oder gut abgeklebt werden
zum kleben, kein problem aber ich würde material empfehlen welches schon serienmässig mit kleber geliefert wird. lässt sich einfacher verarbeiten als mit sprühkleber

so ich denke das waren so die wichtigsten infos...

alex


15. bis 17.Juni 2018
11. Freies Bergrennen für Jedermann

BurschiK

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3

Mittwoch, 1. Juni 2005, 09:02

Ich habe das Türaußenblech (natürlich auf der Innenseite ) mit 'ZNBS-2 Noise Block Sheet' von Zealum gedämmt, pro Tür habe ich zwei Packungen gebraucht. Zwischen Tür und Verkleidung habe ich eine Matte aus Neoprenschaum geklebt.

hth,
Robert

www.444erracingcrew.at.tf

arturk77

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4

Mittwoch, 1. Juni 2005, 12:49

Hallo,

vielen Dank für Eure Antworten. Haben mir sehr geholfen.

Ich werde wohl MXM Dämmmatten verwenden. In den Hifi-Foren werden die oft empfohlen.

Viele Grüße
Artur


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5

Donnerstag, 5. April 2018, 11:35

Ich will die Leiche mal wieder beleben:

Bastelobjeket:Forester SG, 2003, 225.000km

Hab vorletztes Wochenende Lautsprecher getauscht (incl. Hochtöner in die Spiegeldreiecke)
Effekt.... Naja.
Besser als die 40 gramm original-Spielzeuge, der Rest war dem Equalizer des Radios (nicht mehr Original, sondern DAB und Doppel-Din) einigermaßen korrigierbar, (Einstellung wie eine Skyline, weil jede Menge Resonanzen) Im Endergebnis gut, aber noch weit weg von Toll.

Also letztes Wochenende Türen gedämmt.

Ich empfehle zum üben mit den hinteren Türen zu beginnen, die sind super-Simpel.

Begonnen habe ich mit Alubutyl 2,2mm, einlagig auf's Außenblech, darauf KFZ-Taugliche Schalldämmatte 5mm geklebt. Das Innenblech habe ich mit stellenweise 2,2mm Alubutyl verstärkt, und Löcher mit 2 Lagen 2,2mm Aulubutyl verschlossen. WICHTIG ! Die Styroporklötze in den vorderen Tür-Pappen passen Millimeter-Genau. Sie müssen ggf. an das aufgeklebte Alubutyl angepasst werden, sonst schnappen die Clips nicht mehr ein. Oder man muss an den "Syropr-Stellen" die Löcher im Innenblech zuerst von der Innenseite her verschließen, solange man mit dem Arm noch hin kommt.
Danach dann erst den Rest des Innenblech von Außen verschließen, große Flächen Doppel-lagig.

Ich hab noch die Türpappe selbst mit dünnem Alubutyl (STP-Black) beklebt, und dann zusätzlich stellenweise mit Lennert-Wollvließ versehen. (Vor allem um die Lautsprecher, und überall wo große Hohlräume Resonanzen bilden können) Das dünne STP-Black kann man auch um die Griffmulden kleben, dann klappern Die Plastik-Griffmulden schon "hochwertiger"

Das Woll-Vließ macht sich auch hinter den Abdeckungen der Spiegeldreiecke und den A-Säulen gut, von dort kommen Windgeräusche.
Das die KFZ-Taugliche Schallschluckmatte kann man im Bereich der vorderen Scharniere, und der B-Säule noch punktuell aufbringen, um dort Schall zu "fangen" der sich um die Tür herum durchmogeln will.
Die Fensterdichtungen der rahmenlosen Scheiben machen bei mir (wenn richtig eingestellt, NULL Geräusch. Was ich jetzt noch höre, kommt vermutlich von der Dach-Reling und der Kante zur Windschutzscheibe.

Effekt: ca. 5dB leiser (nach Handy-App). Geräusch von Motor, Reifen, Umgebung, einfach alles ist VIEL leiser. Das Audio-System klingt um Welten besser. Einfach Klar, und nicht mehr nach "Autoradio" Stimmen brummeln nicht mehr Bassbereich, dennoch hat der Bass mehr Druck.
Die Lautsprecher arbeiten effizienter. Das Radio muss wesentlich weniger Leistung liefern. Wenn man hinten anfängt mit dämmen, und dann mal Testet, hört man danach die vorderen Lautsprecher (in den noch ungedämmten Türen) gar nicht mehr. Erst wenn vorne auch gedämmt ist.

Auch das Fahrgeräusch ist drastisch anders. Das hätte ich nicht erwartet. Auf Feldwegen fühlt sich das Auto an, wie aus dem Vollen gefräst. Nur weil die Akustik besser ist und die Türen nicht mehr scheppern. Selbst wenn man das "Scheppern" vorher nie bewusst wahrgenommen hat.
Entgegenkommende LKW sind z.B. kaum noch zu hören. Im Vergleich war man vorher im Zelt unterwegs.

Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Türen dämmen ist die erste Amtshandlung, wenn ich mal das Fahrzeug wechseln sollte.

'rein gegangen sind ca. 3-4m² Alubutyl und 0,5m² Dämmvließ, und 1m² Dämm-Matte(Akustik-Schaumstoff). ca. 200€

Es war ein Versuch. Ich schau(t)e nach 10 Jahren mit dem Forry dauernd nach was "Neuem" :P
Deshalb hab ich mir gesagt: das was ich bei einem Neuen an Wertverlust hätte, stecke ich mal in den alten Forry, als Bastelobjekt.

Passiert ist:
im letzten Jahr ein DAB-Touch-Radio (JVC) sowie eine China-Rückfahrkammera (30€) und Sitzheizung (2x80€)
200€ Dämmung, 200€ Lautsprecher,
> genug "neu" :D. Der Forry ist jetzt so, wie ich mir seinen "Nachfolger" gewünscht hätte.
Invest: ca. 1000€ und 3 Samstage.

Mal schauen, wie lange er noch macht. Ich kann jedenfalls empfehlen eine "Alte Kiste" einfach mal hemmungslos zu modernisieren.
1000€ hätte ich mit einem "neueren" locker an Wertverlust. :zwinker: Und das Ökologischste am Subaru ist ja, das man Damit 20 Jahre und 400.000km fahren kann, statt für die Fahrleistung zwei Autos zu produzieren.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »FrankenFrank« (5. April 2018, 11:44)