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unclejamal

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1

Sonntag, 14. April 2019, 11:28

Wie sinnvolle Verkabelung (Elektrik) für kleinen aktiv Subwoofer?

Hallo,
bin beim überlegen, folgenden kleinen Aktivsubwoofer unter den Beifahrersitz zu bauen:
z.b. solch einen: https://www.pioneer-car.eu/de/de/products/ts-wx130ea
Wie mache ich da am Besten die Stromanschlüsse? Prinzipiell ist klar: An die Kabel des Subs Ösen ran und an die Batterie anklemmen.

Da ich aber bereits einen zusätzlichen "externen Verbraucher" mittels Klemmverbindung/Ösen an der Batterie habe, wäre es schöner, die zusätzlichen externen Geräte (wie eben Sub) über eine separate Klemmleiste oder sowas ähnliches anzuschließen, damit man beim Abklemmen der Batterie nicht immer mit soviel separaten Anschlussklemmen von all den externen Verbrauchern rumfummeln muss.

Was gäbe es hier für Lösungen?

Wenn ihr Fotos habt, gerne her damit... kann mir dann gleich mehr darunter vorstellen.
Bei Fragen bitte melden. Danke euch für eure Infos!
:tschuess:

unclejamal

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2

Sonntag, 14. April 2019, 13:02

hier ein Beispiel meines derzeitigen Anschlusses OHNE den Subwoofer, jedoch mit einem anderen externen Verbraucher:

--> eine weitere Öse hat kaum Platz

shiz0

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3

Sonntag, 14. April 2019, 13:23

Geht es dir dabei jetzt um den Anschluss der Masse (Der Pluspol ist auf deinem Foto verdeckt)?
Die würde ich nicht zurück zur Batterie ziehen... die kannst du überall an der Karosserie nehmen, wo ein guter Massepunkt zur Verfügung steht. Ggf. die Verschraubung der Sitzschienen, oder einen Masseigel im Fußraum.

Die Zuleitung aber trotzdem von der Batterie nehmen!
Auf deinem Foto sieht man dazu ja leider nichts, aber wenn da an der Batterie kein Platz ist, kannst du durchaus eine Abzweigung und einen "Unterverteiler" nach Art einer Klemmleiste bauen.
In jedem Fall dabei auf ausreichende Dimensionierung und auf gute Isolation zu anderen Bauteilen und der Karosserie achten!

ampel2

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4

Sonntag, 14. April 2019, 15:33

Hallo @unclejamal:

Ich habe im Levorg auch einen Sub (TS-WX130DA) verbaut, einfach das gelbe Kabel mit einer Öse anschließen


Das Massekabel geht ans Chassi z.B. Mittelkonsole



hast Du die Forensuche schon durchwühlt ? hier sind einige Beiträge dazu: Subwoofer Einbau im Levorg
Gruß Gerald

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten !!! :rolleyes: "Birsctihe Frshocer hbaen haruesgfnuedn, dass es eagl ist, in whlecer Rhieenfgloe die Behsucbatn eenis Wtores sheten, slognae der etsre und ltetze Bhsucbate am rhitirgcn Pltaz sehten."

Elektronix

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5

Sonntag, 14. April 2019, 20:25

@unclejamal Wenn du den Aktiv- Subwoofer direkt an die Batterie anklemmst, zieht der denn nicht immer Strom für den Verstärker aus der Batterie?
Wenn ja sollte ein Relais dazwischen geschaltet werden mit Steuerstrom vom Radio (Anschluss für externer Verstärker oder Antenne). Und eine Sicherung wie auf dem Foto von Ampel2 nicht vergessen. Das Relais könnte man auch sparen wenn man den Strom vom ACC-Stromkreis ( Zünschloss 1.Stufe) holt.

Gruß Elektronix

shiz0

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6

Sonntag, 14. April 2019, 20:46

Stromanschluss einer Endstufe (vom Sub) ans Zündungsplus? :erschreck:
Bei dem kleinen Teil könnte das villeicht grade noch gut gehen, aber generell ist das gaaar keine gute Idee, da dafür weder der Leitungsquerschnitt, noch die Absicherung ausgelegt sind.
Der Einwand mit dem Relais ist zwar nicht ganz falsch, sollte aber trotzdem nicht nötig sein, da normalerweise schon eingebaut.
Dafür haben die Teile in der Regel einen Remote Eingang, welchen man entsprechend mit dem Remote Out am Radio verkabelt und dann diese Funktion übernimmt.
Manche arbeiten auch mit Auto On / Standby über Signalerkennung am Eingang für das Soundsignal. Ein Gerät, welches weder noch besitzt, würde ich links liegen lassen. :)

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7

Montag, 15. April 2019, 10:10

Man könnte jetzt noch etwas zur Sicherung, Dicht bei der Batterie sagen.
Auch zum Entfernen von Oxydschichten, zum Aunzugsmoment der Schrauben, zu Aderendhülden (ggf. Remodeleitung) und zu ordentlichen Quetschverbindern.

Oder den Tipp geben, ggf. die Kabel im Auto von A nach B zu ziehen, das macht nämlich arbeit, vor allem wenn später nichts Klappern / Vibrieren soll. (Außer dem Sub)

Das Elektro-Voodoosollte der TE vielleicht einem KFZ-Elektriker überlassen.

Ich hab während meiner Armeezeit mal einen Kameraden gehabt, der in seinen Scirocco eine Endstufe eingebaut hat. Am Wochenende ist er mit Freundin und einem weitern Pärchen statt um die Kurve ziemlich zügig in den Wald gefahren (Der im Bereich unserer Freiwilligen Feuerwehr liegt).
1. Fehler: zu schnell.
2. Fehler: Kurzschluss im Bereich der Sitzschienen.
3. Fehler: Sicherung vor der Endstufe, NICHT nach der Batterie.
4.Fehler: Fahrer Bewustlos, Fahrertür schwergängig verklemmt. Beifahrertür des 3-Türer ging nicht auf, Verklemmt durch den Einschlag. Starke Rauchentwichlung durch brennenden Teppich, Fahrzeugbrand, 4 (ziemlich unanhehnliche) Tote.


Ich gebe zu, da ist viel "dumm gelaufen" dabei. Ich sehe die 4 aber heute, nach 20 Jahren, immernoch.

shiz0

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8

Montag, 15. April 2019, 10:47

@FrankenFrank:
Puuh, harte Geschichte... :schreck:
Verdeutlicht aber eindrucksvoll, wieso mit elektrischen Installationen nicht zu spaßen ist, auch (oder gerade*) wenn man sich im Niedervolt bereich bewegt.




*
"Sind ja nur 12V...." hört man sehr oft und dabei wird gerne ausser acht gelassen, welche Stromstärken man sehr schnell erreichen kann, sobald man etwas Leistung abruft.
Gerade im HiFi Bereicht passiert das sehr schnell... wenn man entsprechende Umbauthemen in Car Audio Foren verfolgt mag man sich über die dicken fetten Leitungen wundern, die da verwendet werden... aber die sind nötig!




Nomad

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9

Montag, 15. April 2019, 11:11

Yap...12V töten dich nicht, wenn du dran langst. Meistens spürt man da nichtmal was, höchstens mal ein Kribbeln, wenn man dran leckt. Ungefähr so unangenehm, wie eine 9V Zelle.
Deswegen denken viele, dass es prinzipiell ungefährlich ist.

Dahingegen hab ich Zugang zu einem Trafo, der "nur" 4,6V ausspuckt. Sekundärseitig selbstgewickeltes Teil, war früher mal ein Mikrowellentrafo mit ein paar kV.
Das Ding schmilzt 3mm dicke Nägel in ner Sekunde, weil da 2kW, also grob 400A, rauskommen.

PlasmablueSTi

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10

Montag, 15. April 2019, 13:05

Stimmt, die 12.4V bzw im laufenden Zustand 13.8-14.4V Spannung sind nicht das Problem, die Stromstärken die da je nachdem fliessen schon.

Daher:

- Stromkabel immer dem Leitungsquerschnitt entsprechend absichern (z.B. 1.5mm² = max. 15A, 2.5mm² 20A, 10mm² max 40A etc.), maximal 40cm nach der Batterie. Man sichert damit den Einbau / das Kabel ab.
Endstufen, DSPs etc haben interne Sicherungen welche z.B. beim verpolen des Gerätes, oder bei internen Fehlern des Gerätes durchbrennen.

- Bei größeren Verstärkern / Verbrauchern sollte ggf. auch das Massekabel zwischen Batterie und Karosserie verstärkt werden. (Im Wettbewerb (AYA / EMMA) wird auf sowas genau geachtet:

Ein kurzer Auszug aus dem AYA Regelwerk (Ab Punkt 4, EInbauregeln):

"...Die originale Hauptstromversorgung inklusive Massekabel wird als mit max. 40A zusätzlich belastbar angesehen. Sofern die Sicherung der Car-Hifi Anlage ohne Änderung der serien- mäßigen Zuleitung dort verbaut ist, darf die effektive Leiterlänge ohne Punktverlust auch mehr als 40cm betragen. Ein zur Bewertung angeschlossenes Ladegerät oder Netzteil muss fahrzeugseitig korrekt abgesichert sein..."

https://ayasound.org/downloads.html?file…18.pdf&cid=1543

Braucht man im Alltag sicherlich weniger, kann aber hilfreich sein :-)

Ich sehe als Fachhändler leider sehr oft Bastlerversuche von "...hat mein Kumpel eingebaut, der ist Elektriker oder der hat da Ahnung von blabla" - nein hat der nicht :cursing:

Wie schon oben erwähnt wurde: Wenn man sich nicht sicher ist was man da tut - ab zum Fachmann, dann hat mans vernünftig :thumbup:

grundigboy

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11

Montag, 15. April 2019, 18:53

Hallo,

ich habe genau diesen Subwoofer unter meinem Sitz im 2018 XV verbaut. Laut Datenblatt beträgt die Eingangsnennleistung 50 W. Dank Klasse D-Verstärker braucht er nicht mehr, macht aber netten Druck. Schau Dir mal die original dünnen Kabel an, die am Subwoofer dran sind. Bei 50 W sprechen wir von einen Strom um die 4,5 A. Das ist nicht wenig, aber auch nicht viel. Ich halte es für übertrieben mit einem sehr dicken Kabel zur Batterie zu gehen. Da ich in meinem Auto den amerikanische Rockford Fosgate-Verstärker nebst Lautsprechern verbaut habe (amerikanisches Subaru-Soundupgrade, im Forum suchen), holte ich mir einfach den Strom vom dortigen Kabelbaum, da der schon unter dem Beifahrersitz liegt (Kabelbaum vom Autoradio durch Fußraum, Einstieg und dann zum Boden beifahrersitz, original so verlegt). Das ganze funktioniert nun schon seit 10 Monaten zuverlässig.

Falls Du nur den Subwoofer nachrüsten willst, kannst Du Dir die 12 V vom Zigarettenanzünder in der Mittelkonsole oder irgendwo unter dem Armaturenbrett holen. Einfach in den Schaltplan schauen. Die 12 V-Schaltspannung für den Verstärker von der geschalteten Zündung oder vom Autoradio (könnte mühsam werden) holen. Die Betriebs-LED des Bedienteils des Subwoofers brennt immer, aber der Sub zieht im ausgeschalteten Zustand keinen Strom, wenn die Schaltspannung nicht anliegt.

Der Subwoofer passt perfekt unter den Fahresitz und ist gut geschützt. Da kommen nicht mal die Hinterbänkler mit ihren Füßen ran.

VG

Thomas

ampel2

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12

Montag, 15. April 2019, 22:45

Noch ein Ergänzung für alle die (trotz Warnung :D ) mit Start-Stop unterwegs sind !

Bei den SSA Fahrzeugen wird die Audioanlage immer über einen DC-DC Wandler betrieben, der ein konstante Spannung bereitstellt. Im Moment des Motorstart´s gibt es immer im "normalen" Bordnetz einen deutlichen Spannungseinbruch. Wenn Ihr dann den Subwofer über die norrmale Bordbatterie laufen habt, schaltet er kurz ab bei jedem Startvorgang.
Ich habe das versucht mit einem 1F Supercap zu puffern...keine Chance.

Der DC-DC-Konverter kann das ausgleichen, so dass man i m Radio nichts hört. meinen Digital -Subwofer habe ich dann letzendlich doch über den DC-DC-Konverter betrieben.
Gruß Gerald

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten !!! :rolleyes: "Birsctihe Frshocer hbaen haruesgfnuedn, dass es eagl ist, in whlecer Rhieenfgloe die Behsucbatn eenis Wtores sheten, slognae der etsre und ltetze Bhsucbate am rhitirgcn Pltaz sehten."

unclejamal

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13

Montag, 15. April 2019, 22:56

Geht es dir dabei jetzt um den Anschluss der Masse (Der Pluspol ist auf deinem Foto verdeckt)?
Die würde ich nicht zurück zur Batterie ziehen... die kannst du überall an der Karosserie nehmen, wo ein guter Massepunkt zur Verfügung steht. Ggf. die Verschraubung der Sitzschienen, oder einen Masseigel im Fußraum.

Die Zuleitung aber trotzdem von der Batterie nehmen!
Auf deinem Foto sieht man dazu ja leider nichts, aber wenn da an der Batterie kein Platz ist, kannst du durchaus eine Abzweigung und einen "Unterverteiler" nach Art einer Klemmleiste bauen.
In jedem Fall dabei auf ausreichende Dimensionierung und auf gute Isolation zu anderen Bauteilen und der Karosserie achten!

Es geht mir eigentlich um den Pluspol und Masse an der
Batterie. Am Foto ist zumindest am Minuspol zu erkennen, dass da nichts
mehr platz hat. das ist eine Öse und eine zusätzliche Mutter schon dran,
aber kein übriges Gewinde mehr. --> aber OK, die Masse kann ich ja
überall an der Karosserie anschließen. Beim Pluspol sieht es ähnlich aus
bzw. muss ich mal die rote Kappe abnehmen um zu sehen ob ich es so
anschließen kann wie ampel2 es hier gepostet hat.
Und meine usprüngliche Frage zielt schon auch darauf ab wie man eben solche "Unterverteiler" oder Klemmleisten sinnvoll im Auto baut. Gibts da was fertiges zu kaufen?

Ich habe im Levorg auch einen Sub (TS-WX130DA) verbaut, einfach das gelbe Kabel mit einer Öse anschließen

Das Massekabel geht ans Chassi z.B. Mittelkonsole

@ampel2: danke für die fotos, ja so könnte ich es machen! Hoffe unter der roten Kappe habe ich auch das große "Metallteil" am Pluspol. Wie hast du den Sub unter dem Sitz befestigt? (foto?). wo versteckt sich das in der Mittelkonsole ein Masseigel?

@unclejamal Wenn du den Aktiv- Subwoofer direkt an die Batterie anklemmst, zieht der denn nicht immer Strom für den Verstärker aus der Batterie?
Wenn ja sollte ein Relais dazwischen geschaltet werden mit Steuerstrom vom Radio (Anschluss für externer Verstärker oder Antenne). Und eine Sicherung wie auf dem Foto von Ampel2 nicht vergessen. Das Relais könnte man auch sparen wenn man den Strom vom ACC-Stromkreis ( Zünschloss 1.Stufe) holt.
Stromanschluss einer Endstufe (vom Sub) ans Zündungsplus? :erschreck:
Bei dem kleinen Teil könnte das villeicht grade noch gut gehen, aber generell ist das gaaar keine gute Idee, da dafür weder der Leitungsquerschnitt, noch die Absicherung ausgelegt sind.
Der Einwand mit dem Relais ist zwar nicht ganz falsch, sollte aber trotzdem nicht nötig sein, da normalerweise schon eingebaut.
Dafür haben die Teile in der Regel einen Remote Eingang, welchen man entsprechend mit dem Remote Out am Radio verkabelt und dann diese Funktion übernimmt.
Manche arbeiten auch mit Auto On / Standby über Signalerkennung am Eingang für das Soundsignal. Ein Gerät, welches weder noch besitzt, würde ich links liegen lassen. :)
nein nein, der Sub hat einen remote anschluss welchen man an das Autoradio anschließt und somit das Relais des Subs einschaltet.

Stimmt, die 12.4V bzw im laufenden Zustand 13.8-14.4V Spannung sind nicht das Problem, die Stromstärken die da je nachdem fliessen schon.

Daher:

- Stromkabel immer dem Leitungsquerschnitt entsprechend absichern (z.B. 1.5mm² = max. 15A, 2.5mm² 20A, 10mm² max 40A etc.), maximal 40cm nach der Batterie. Man sichert damit den Einbau / das Kabel ab.
Endstufen, DSPs etc haben interne Sicherungen welche z.B. beim verpolen des Gerätes, oder bei internen Fehlern des Gerätes durchbrennen.

- Bei größeren Verstärkern / Verbrauchern sollte ggf. auch das Massekabel zwischen Batterie und Karosserie verstärkt werden. (Im Wettbewerb (AYA / EMMA) wird auf sowas genau geachtet:

Ein kurzer Auszug aus dem AYA Regelwerk (Ab Punkt 4, EInbauregeln):

"...Die originale Hauptstromversorgung inklusive Massekabel wird als mit max. 40A zusätzlich belastbar angesehen. Sofern die Sicherung der Car-Hifi Anlage ohne Änderung der serien- mäßigen Zuleitung dort verbaut ist, darf die effektive Leiterlänge ohne Punktverlust auch mehr als 40cm betragen. Ein zur Bewertung angeschlossenes Ladegerät oder Netzteil muss fahrzeugseitig korrekt abgesichert sein..."

https://ayasound.org/downloads.html?file…18.pdf&cid=1543

Braucht man im Alltag sicherlich weniger, kann aber hilfreich sein :-)

Ich sehe als Fachhändler leider sehr oft Bastlerversuche von "...hat mein Kumpel eingebaut, der ist Elektriker oder der hat da Ahnung von blabla" - nein hat der nicht :cursing:

Wie schon oben erwähnt wurde: Wenn man sich nicht sicher ist was man da tut - ab zum Fachmann, dann hat mans vernünftig :thumbup:
Also bezüglich Leitungsquerschnitt. Der Sub hat seine Kabel für die Spannungsversorgung schon verbaut. Ich jetzt schonmal davon aus, dass Pioneer oder Kenwood den Querschnitt entsprechend der Leistung bemessen haben. Die Sicherung am Kabel des Pluspols sitzt etwa 20cm hinter dem +12V Anschluss.

ich habe genau diesen Subwoofer unter meinem Sitz im 2018 XV verbaut. Laut Datenblatt beträgt die Eingangsnennleistung 50 W. Dank Klasse D-Verstärker braucht er nicht mehr, macht aber netten Druck. Schau Dir mal die original dünnen Kabel an, die am Subwoofer dran sind. Bei 50 W sprechen wir von einen Strom um die 4,5 A. Das ist nicht wenig, aber auch nicht viel. Ich halte es für übertrieben mit einem sehr dicken Kabel zur Batterie zu gehen. Da ich in meinem Auto den amerikanische Rockford Fosgate-Verstärker nebst Lautsprechern verbaut habe (amerikanisches Subaru-Soundupgrade, im Forum suchen), holte ich mir einfach den Strom vom dortigen Kabelbaum, da der schon unter dem Beifahrersitz liegt (Kabelbaum vom Autoradio durch Fußraum, Einstieg und dann zum Boden beifahrersitz, original so verlegt). Das ganze funktioniert nun schon seit 10 Monaten zuverlässig.

Falls Du nur den Subwoofer nachrüsten willst, kannst Du Dir die 12 V vom Zigarettenanzünder in der Mittelkonsole oder irgendwo unter dem Armaturenbrett holen. Einfach in den Schaltplan schauen. Die 12 V-Schaltspannung für den Verstärker von der geschalteten Zündung oder vom Autoradio (könnte mühsam werden) holen. Die Betriebs-LED des Bedienteils des Subwoofers brennt immer, aber der Sub zieht im ausgeschalteten Zustand keinen Strom, wenn die Schaltspannung nicht anliegt.

Der Subwoofer passt perfekt unter den Fahresitz und ist gut geschützt. Da kommen nicht mal die Hinterbänkler mit ihren Füßen ran.

Da ich nun recht günstig zu einem Kenwood KSC-SW11 komme, wir es wohl dieser, anstatt eines Pioneers. DER KSC-SW11 gibt einen Maximalverbrauch von 8.5A an: Datenblatt http://media.datatail.com/docs/manual/340622_en.pdf

Wie hast du den Sub unterm Sitz montiert? (foto?). danke

@all: Danke euch für euren Input!

ampel2

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14

Dienstag, 16. April 2019, 10:40

Also zu den Sub´s

Zitat

Da ich nun recht günstig zu einem Kenwood KSC-SW11 komme, wir es wohl dieser, anstatt eines Pioneers.

Das würde ich nicht empfehlen, die Datenblätter sind zwar fast identisch, die Elektronik auch ... aber der Sound nicht !
m.M. liegt es am Lautsprecher selber

zum Hintergrund:
Ich habe 2016 einen Pionner TS-WX120A in meinen Outback MY07 verbaut und war begeistert :thumbup: 8)

Dass wollte ich 2017 dann auch für den Levorg tun. Preislich und vom Datenblatt war der Kenwood KSC-SW11 vergleichbar, er war schneller verfügbar und ist es dann geworden.
Der Sound hat nie den Bass-Druck in der Brust erzeugt und war irgendwie immer zu orten. Natürlich sind die akustischen Eigenschaften jedes Autoinnenraumes anders.

Habe so einiges probiert und mich dann für den neuen Pioneer TS-WX130DA entschieden. Der klingt wesentlich besser und kann vielfältig eingestellt werden.

Aber insgesammt ist der Bass im Outback druckvoller und sauberer als im Levorg.

Also wenn Du ihn noch bekommen kannst, wäre der TS-WX120A der Favorit.
(hier ist noch einer https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anze…455818-241-1272)

Zum Masseanschluss in der Mittelkonsole - einfach eine große Öse unter eine Schraube klemmen.

für die Befestigung unter dem Sitz, musst du dir etwas einfallen lassen.
z.B. an der Unterseite Klettbänder und dann ein Spannband


Im Outback habe ich ihn nur am Teppich mit den Montageösen befestigt.
Gruß Gerald

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unclejamal

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15

Freitag, 19. April 2019, 07:59

Zitat

Also zu den Sub´s

Zitat

Da ich nun recht günstig zu einem Kenwood KSC-SW11 komme, wir es wohl dieser, anstatt eines Pioneers.

Das würde ich nicht empfehlen, die Datenblätter sind zwar fast identisch, die Elektronik auch ... aber der Sound nicht !
m.M. liegt es am Lautsprecher selber

zum Hintergrund:
Ich habe 2016 einen Pionner TS-WX120A in meinen Outback MY07 verbaut und war begeistert :thumbup: 8)

Dass wollte ich 2017 dann auch für den Levorg tun. Preislich und vom Datenblatt war der Kenwood KSC-SW11 vergleichbar, er war schneller verfügbar und ist es dann geworden.
Der Sound hat nie den Bass-Druck in der Brust erzeugt und war irgendwie immer zu orten. Natürlich sind die akustischen Eigenschaften jedes Autoinnenraumes anders.

Habe so einiges probiert und mich dann für den neuen Pioneer TS-WX130DA entschieden. Der klingt wesentlich besser und kann vielfältig eingestellt werden.

Aber insgesammt ist der Bass im Outback druckvoller und sauberer als im Levorg.

Also wenn Du ihn noch bekommen kannst, wäre der TS-WX120A der Favorit.
(hier ist noch einer https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anze…455818-241-1272)

Zum Masseanschluss in der Mittelkonsole - einfach eine große Öse unter eine Schraube klemmen.

für die Befestigung unter dem Sitz, musst du dir etwas einfallen lassen.
z.B. an der Unterseite Klettbänder und dann ein Spannband


Im Outback habe ich ihn nur am Teppich mit den Montageösen befestigt.
Hm schade. Dann schau ich vl doch um den pioneer.

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Freitag, 19. April 2019, 19:06

hier ein Beispiel meines derzeitigen Anschlusses OHNE den Subwoofer, jedoch mit einem anderen externen Verbraucher:

--> eine weitere Öse hat kaum Platz

Also so sieht es unter der Abdeckung aus. es gäbe oben noch eine Schraube wo noch Platz für eine Öse und eine Mutter wäre:

Konte hinten an der Wand des Motorraums keine Kabledurchführung zum Fahrgastraum finden. Weiß jemand wo ich diese finde. Am besten auf der Beifahrerseite, da der Sub ja dann auch dort hin soll.

Danke

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Freitag, 19. April 2019, 22:26

Da ich mit Elektrik auf Kriegsfuß stehe, kann ich dir keine guten Ratschläge geben.

Was ich aber nicht verstehe: warum möchtest du denn den zusätzlichen Verbraucher unbedingt seperat und mit einer zusätzlichen Mutter am Pluspol befestigen?
Warum nicht einfach eine oder zwei oder auch drei Ringösen direkt zwischen der quadratischen U-Scheibe, die den Bolzen der Polklemme in Position hält und der Mutter der Klemmung einsetzen? :gruebel:

ampel2

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Gestern, 00:49

Zitat

Konte hinten an der Wand des Motorraums keine Kabledurchführung zum Fahrgastraum finden. Weiß jemand wo ich diese finde. Am besten auf der Beifahrerseite, da der Sub ja dann auch dort hin soll.


Für die Kabeldurchführung musst Du etwas improvisieren. Auf der Beifahrerseite eher nicht, aber das ist kein Problem, über die Mitelkonsohle kommst Du eh einfach in beide Richtungen.

Beim Levorg bin ich über ein Gummistofpen über den Pedalen weiter gekommen. Siehe die Bilder.



Bin erst mit einem Draht durch das Gummi und habe das Kabel drann geklebt (Textilband) und dann in den Fußraum gezogen.
Gruß Gerald

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