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NipponRakete

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21

Freitag, 15. März 2019, 22:38

Sorry, vonderAlb, aber du zäumst das Pferd von der falschen Seite auf. Bei dir ist also nicht derjenige der Sexist, der sexistische Sprache benutzt, sondern derjenige, der auf den diskriminierenden Sprachgebrauch aufmerksam macht? Weil der angeblich die sexistische Assoziation hat? Gewagte These. Damit nimmst du alle, die diskriminierende Sprache benutzen, sauber aus der Verantwortung...

Wenn du betonen wolltest, dass die 30-Jährige in deinen Augen eine fähige TÜV-Prüferin ist, warum hast du sie dann zum "Mädel" gemacht? - Ja, ich weiß, das ist an der Grenze zur Spitzfindigkeit. Mir ging es in meinem Post aber auch um bewusste Provokation. Es geht darum, den eigenen Sprachgebrauch mal genau zu überdenken und zu überlegen, was zwischen den Zeilen an Konnotationen und (unbewusst?) auch an Wertungen mit einfließt. Ist der TÜV-Prüfer bei dir auch automatisch ein "Jungelchen"?

diablo, dein Beitrag zum Thema war ein Klischee: Das Klischee von der jungen und bemühten aber letztlich unfähigen Frau, der der Mann mal eben im Vorbeigehen zeigt, wie es geht. Der männliche Kollege hat sie vorgeführt, du hast dich darüber amüsiert. Klar, das kann auch einem männlichen Berufsanfänger so gehen - hier geht es aber nun mal um Frauen in diesem Beruf. Warum hast du die Geschichte erzählt? Sollen wir uns so die durchschnittliche TÜV-Prüferin vorstellen?

freeman303

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22

Freitag, 15. März 2019, 22:50

"Mädel" sagt man zu jüngeren Frauen im Süden - ist halt so.

Im übrigen seid Ihr Alle Sexisten. Ihr habt das Diverse Geschlecht vernachlässigt - in der gesamten Diskussion.

So viel zum Thema Gender-Irrsinn.

vonderAlb

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23

Freitag, 15. März 2019, 23:39

Bei dir ist also nicht derjenige der Sexist, der sexistische Sprache benutzt, sondern derjenige, der auf den diskriminierenden Sprachgebrauch aufmerksam macht?


Wer macht denn aus einer gewöhnlichen Äusserung eine sexistische/diskriminierende Angelegenheit indem er anprangert es würde sich um Sexismus und Diskriminierung handeln?
Derjenige der (Beispiel!) nach weiblichen Prüfern fragt oder derjenige der Sexismus darin sieht und jedem einsuggeriert es würde sich um Sexismus handeln?

Und Personen die im Allgemeinen als Mädel oder Jungs tituliert werden, als Vernietlichung hinzustellen statt als junge Menschen zu erkennen ist auch so eine völlig daneben gegriffene Wertung die ihren Ursprung im Gedankengut des Kritikers entstanden ist und nicht im Sprachgebrauch desjenigen der dieses Umgangswort gebraucht.

Klar hast du Recht wenn man seinen Sprachgebrauch überdenken sollte, aber in erster Linie sollte man sein eigenes Gedankengut überdenken bevor man den Finger erhebt.
Aber heutzutage ist es Mode geworden alles negativ darzustellen was andere äussern.

Versteh mich bitte nicht falsch, ich verurteile echten Sexismus auf allerschärfste aber nicht alles ist Sexismus oder Diskriminierung. Erst wird erst dann dazu gemacht wenn eine(r) laut schreit und laut verkündet "das ist Sexismus". Und z.Zt. sind es viele in der Öffentlichkeit stehende Personen die sich wichtig machen und mit unüberlegten Äusserungen/Anschuldigungen auf sich aufmerksam machen wollen. Und es werden täglich immer mehr. Das dumme ist nur, sie finden gedankenlose Anhänger die das abnicken.
Wichtig: Bitte nicht als persönliche Wertung sehen !
Mittlerweile sind wir so weit gekommen dass man/frau jedes einzelne Wort erst auf die Goldwaage legen muss bevor man es sagt/schreibt aus Angst es könnte als etwas Negatives hingestellt werden.

Stelter macht Scherze über Doppelnamen, alle lachen, nur eine Person tickt aus und macht ein Drama draus.
AKK macht Scherze in der Bütt und prompt kommt da ein Trottel daher und macht eine Staatsaffäre draus.

Soweit ist es mittlerweile mit uns gekommen. Alles nur noch "political correctness". Was für ein Wahnsinn.
Andreas

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Nomad

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24

Freitag, 15. März 2019, 23:41

:popkorn:

Warum gibt es eigentlich keinen Rasenmähenden Smiley?

diablo

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25

Freitag, 15. März 2019, 23:51

Warum ich die Geschichte erzählt habe? Weil ich die eben genau so und live erlebt habe und sie hier gut reingepasst hat.
Ja, das Mädel ( bei uns in Hessen ist das Wort ein Kosename, keine Beleidigung) wurde vorgeführt. Genauso hätte der Kollege das mit dem Stift aus dem ersten Lehrjahr auch gemacht. Vielleicht war sie ja sogar auch eine,.... (Vorsicht) ,... Azubine. ;) Keine Ahnung, ich hab sie nicht gefragt. Ich wollte nur die Eintragung und hab mich nur gewundert, das plötzlich ein Mädel vor mir stand und für mich zuständig war. Das war natürlich kein Problem für mich, und es hat mich auch nicht gestört das sie ewig gebraucht hat. Eben deshalb weil ich wusste, daß sie neu ist und noch nicht so fit in der Sache war. Oder besser gesagt, ihr fehlte die Erfahrung und Routine, so wie sie jedem fehlt der frisch irgendwo anfängt. Ja, ich musste innerlich, nicht äußerlich, schmunzeln, als der Kollege vorbei kam. Aber nicht weil ich mir dachte, richtig so du blöde Kuh, sondern weil es mich an meine Lehrzeit erinnert hat und ich mir gleichzeitig dachte..., naja, lass die nochmal ein Jahr Erfahrung sammeln, dann läuft das schon. Ausserdem hat sie nicht den Eindruck gemacht, das sie jetzt daran zusammenbrechen wird. Ihr hat es zwar gestunken, aber sie hat es gut aufgenommen. Als sie mir dann endlich die Papiere fertig gemacht hatte, bekam ich sogar noch ein Lächeln zugeworfen, was ich natürlich auch zurückgeben habe. Das darf man doch heutzutage noch oder?
Also ich sehe das ganz entspannt. Wenn Frauen in Männerberufe eintauchen dann wissen sie was ihnen bevorsteht. Und die wenigsten Männer versuchen die Mädels fertig zu machen oder ähnliches. Im Gegenteil, viele Männer freuen sich wenn ein Mädel den Schritt wagt und es auch gut hinbekommt. Zumindest habe ich das immer so erlebt, und ich komme auch aus dem Handwerk. Da gab es schonmal das ein oder andere Mädel auf der Baustelle sei es eine Elektrikerin, Malerin oder ähnliches. Ich finds gut wenn sich die Mädels trauen. Auch als TÜV Prüferin.. ;)

Nomad

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26

Samstag, 16. März 2019, 00:04

( bei uns in Hessen ist das Wort ein Kosename, keine Beleidigung)


Ne 30 Jährige Frau als Mädel zu bezeichnen ist halt trotzdem abwertend.

Früher wars auch normal, Schwarze mit nem gewissen Wort zu bezeichnen...ist halt trotzdem nicht so geil.

Alternativ: Wie sehr kotzt es euch an, wenn ihr im Urlaub gefragt werdet, wo ihr herkommt und auf eure Antwort dann mit "Ah, Nazi/Hitler, right?" reagiert wird?

diablo

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27

Samstag, 16. März 2019, 00:47

Also meine TÜV Prüferin war, wie oben schon erwähnt, nicht 30,sondern Anfang 20.
Außerdem bin ich ja nicht hingefahren und hab gesagt... "hey Mädel, trag mal mein Zeug ein". Nein, hier wurde von jungen Frauen erzählt und die haben wir hier, unter uns, als junge Mädels bezeichnet. Da ist überhaupt nichts abwertendes dabei.

Zu der anderen Frage kann ich nichts zu sagen, weil mir das noch nie passiert ist. Ich wurde im Ausland immer herzlich empfangen, egal wo es war.
Wir wurden in unserem Normandieurlaub vor ein paar Jahren von einem alten Opa angesprochen wo wir her wären, weil er draussen vor dem Bäcker mitbekommen hatte das wir nicht so richtig wussten wo wir hin müssen. Als ich ihm sagte wir seien aus Deutschland machte ich mich schon auf einen blöden Spruch gefasst. Aber weit gefehlt. Selbst dieser Opa war super freundlich und wir unterhielten uns noch eine ganze Weile.
Auf Montage in Verdun gewesen, dort dasselbe. Keine Nazisprüche oder sonstwas. Ich habe bis jetzt im Ausland nur herzliche Menschen kennengelernt, was ich von Deutschen Mitbürgern allerdings nicht immer sagen kann.
Aber egal, das schweift ja jetzt mal völlig ab.

Halten wir fest,.... Ja, es gibt weibliche TÜV Prüfer.

freeman303

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28

Samstag, 16. März 2019, 01:38

Ne 30 Jährige Frau als Mädel zu bezeichnen ist halt trotzdem abwertend.

Ach was. Hier wird das als nett empfunden, weil als "Mädel" nur die hübscheren älteren jungen Frauen angesprochen werden.
Eine Frau als "Schabracke" zu bezeichnen wäre abwertend.

Früher wars auch normal, Schwarze mit nem gewissen Wort zu bezeichnen...ist halt trotzdem nicht so geil.

Neger sagt man auch heute noch. Nur die welche, die politisch überkorrekt sein wollen, bepissen sich, wenn sie das Wort hören. Die links-grüne Hipster Gesellschaft halt. Na? Kriegst Du selbst das Wort noch über die Lippen, ohne Gehirnkrämpfe dabei zu erleiden?
Im Übrigen: Seit Nigga die Neger selbst zueinander sagen, ist glaube ich ihnen egal, ob wir sie auch korrekterweise als Neger bezeichnen oder nicht. Nur falls Du es nicht weißt: Die haben auch einige "sehr nette" Bezeichnungen für die Weißen. Nur schreit bei ihnen keiner herum, wenn sie die Weißen abfällig bezeichnen.

Alternativ: Wie sehr kotzt es euch an, wenn ihr im Urlaub gefragt werdet, wo ihr herkommt und auf eure Antwort dann mit "Ah, Nazi/Hitler, right?" reagiert wird?

Dann sagst Du: Not really. Hitler was an Austrian superstar. Oder hälst ihm das Feuerzeug unter die Nase, drückst auf den Gas-Knopf und sagst "can you feel it?".

Im Urlaub in Spanien hatte ich mal das Vergnügen. Nachdem ein Wirt fragte, woher wir kommen und ich ihm antwortete, dass wir aus DE sind, sagte er "Ausschwitz", guckte uns an und sagte "cool", während er einen Daumen nach oben hielt. Scheinbar ist er ein Freund des 3. Reichs gewesen... Judenhasser gibt es in jedem Land.

Letztlich haben wir immer noch nicht die weltbewegende Frage geklärt, ob es TÜV-Prüfer vom diversen Geschlecht gibt...

P.S.
Wenn du "Zigeunerschnitzel" bestellst, umschreibst Du das dann in politisch korrekter Weise oder weichst Du auf ein anderes Gericht aus?

Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von »freeman303« (16. März 2019, 01:54)


NipponRakete

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29

Samstag, 16. März 2019, 07:44

Moin, ist ja noch halbwegs friedlich hier - auch wenn ich nicht weiß, was der Addi jetzt schon wieder mit diesem Thema zu tun haben soll? :rolleyes: Geht es vielleicht auch mal ohne?

Bei dir ist also nicht derjenige der Sexist, der sexistische Sprache benutzt, sondern derjenige, der auf den diskriminierenden Sprachgebrauch aufmerksam macht?


Wer macht denn aus einer gewöhnlichen Äusserung eine sexistische/diskriminierende Angelegenheit indem er anprangert es würde sich um Sexismus und Diskriminierung handeln?
Derjenige der (Beispiel!) nach weiblichen Prüfern fragt oder derjenige der Sexismus darin sieht und jedem einsuggeriert es würde sich um Sexismus handeln?

Und Personen die im Allgemeinen als Mädel oder Jungs tituliert werden, als Vernietlichung hinzustellen statt als junge Menschen zu erkennen ist auch so eine völlig daneben gegriffene Wertung die ihren Ursprung im Gedankengut des Kritikers entstanden ist und nicht im Sprachgebrauch desjenigen der dieses Umgangswort gebraucht.

Klar hast du Recht wenn man seinen Sprachgebrauch überdenken sollte, aber in erster Linie sollte man sein eigenes Gedankengut überdenken bevor man den Finger erhebt.
Aber heutzutage ist es Mode geworden alles negativ darzustellen was andere äussern.

Versteh mich bitte nicht falsch, ich verurteile echten Sexismus auf allerschärfste aber nicht alles ist Sexismus oder Diskriminierung. Erst wird erst dann dazu gemacht wenn eine(r) laut schreit und laut verkündet "das ist Sexismus". Und z.Zt. sind es viele in der Öffentlichkeit stehende Personen die sich wichtig machen und mit unüberlegten Äusserungen/Anschuldigungen auf sich aufmerksam machen wollen. Und es werden täglich immer mehr. Das dumme ist nur, sie finden gedankenlose Anhänger die das abnicken.
Wichtig: Bitte nicht als persönliche Wertung sehen !
Mittlerweile sind wir so weit gekommen dass man/frau jedes einzelne Wort erst auf die Goldwaage legen muss bevor man es sagt/schreibt aus Angst es könnte als etwas Negatives hingestellt werden.

Stelter macht Scherze über Doppelnamen, alle lachen, nur eine Person tickt aus und macht ein Drama draus.
AKK macht Scherze in der Bütt und prompt kommt da ein Trottel daher und macht eine Staatsaffäre draus.

Soweit ist es mittlerweile mit uns gekommen. Alles nur noch "political correctness". Was für ein Wahnsinn.

Ich provoziere jetzt mal weiter in dem Maße, in dem viele hier abstreiten, dass es möglicherweise ein strukturelles Problem gibt.

Was sexistisch ist, entscheidest nicht du, vonderAlb, sondern diejeniegen, die es betrifft. Die ganze Diskussion über sprachliche Diskriminierung für übertrieben oder "Genderirrsinn" zu halten ist das Privilieg derjenigen, die selbst nicht von Diskriminierung betroffen sind. In der Regel der vielzitierten "alten weißen Männer", die auch in diesem Forum die Mehrheit stellen dürften.

Frag doch mal die Prüferin, ob sie im beruflichen Kontext vor Kunden gerne als "unser Mädel" tituliert werden möchte? Ja, dieses Beispiel ist hart, weil es nicht so offensichtlich ist wie "Das ist unsere Monika, die ist nur zur Dekoration da." Aber vielleicht ist es gerade deshalb auch gut. Wo ist die Grenze? Was noch ein Kompliment ist und was schon ein sprachlicher Übergriff, liegt im Auge des Betrachters, in diesem Fall der Betrachterin.

Wohl nicht umsonst haben viele Frauen im Zuge der Metoo-Debatte von Alltagssexismus berichtet. Es sind diese manchmal kleinen aber regelmäßigen sprachlichen Spitzen, die die realen Machtverhältnisse immer wieder bestätigen sollen.

Deshalb ist es gewissermaßen auch eine sprachliche Notwehr, wenn Minderheiten Wörter wie Nigger oder Schwuchtel für sich reklamieren, um ihnen die demütigende Funktion zu nehmen. Das macht die Sache aber nicht besser. Vor allem, wenn solche Begriffe einhergehen mit realer gesellschaftlicher Ausgrenzung, im Fall der Schwarzen in Amerika lange Zeit sogar mit dem staatlich legitimierten Vorenthalten grundlegender Bürgerrechte. Wenn eine Gruppe von der Mehrheit lange genug sprachlich klein gemacht wurde, kann sich die Mehrheit auch andere Sachen gegen sie herausnehmen. Da wären wir dann z.B. wieder bei der ungleichen Bezahlung der Geschlechter. Warum sollte ich einer "Saftschubse" viel Geld bezahlen? Kann so schwer ja nicht sein, der Job.

Und ja, in Deutschland gibt es eine Erregungsgesellschaft, die auch kleinste Verfehlungen zum gesellschaftlichen Elefanten macht. Das nervt (auch mich manchmal) und sorgt dafür, dass die Leute innerlich abschalten und sich nicht mehr mit diesem (wie ich finde, durchaus wichtigen) Thema auseinandersetzen. :tschuess:

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30

Samstag, 16. März 2019, 09:30

Mir fehlt das entsprechende Augenmaß. Außerdem bin ich der Meinung, wir haben in D ganz andere gigantische Probleme, als dieser Genderschwachsinn. Lenkt doch prima ab. Z. B. vom Rentenproblem, Bildungsproblem, Beratungsproblem usw..... insofern ist es mir völlig egal, wer oder was mir da gegenüber steht, Hauptsache, die Zusammenarbeit/ Kommunikation mit er/sie/es funktioniert..... Ja, ist auch nicht nett.

Jonsku

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31

Samstag, 16. März 2019, 09:31

Herrjeh, da habe ich ja was losgetreten. ?(

Mit "Sowas" wollte ich natürlich niemanden "entmenschlichen", den Vorwurf empfinde ich als ungerechtfertigt.
Sowas kann für mich alles mögliche bedeuten, ich lege da überhaupt keine Wertung rein. Zum Glück war die Sprachpolizei unterwegs und hat mich "belehrt", damit mir solche Verfehlungen nicht noch einmal passieren. Ich entschuldige mich daher demütig bei allen Frauen dieser Welt für meine sexistische und abwertende Äusserung und gelobe hiermit Besserung.
:wacko:

daddy

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32

Samstag, 16. März 2019, 09:42

Herrjeh, da habe ich ja was losgetreten. ?(

Mit "Sowas" wollte ich natürlich niemanden "entmenschlichen", den Vorwurf empfinde ich als ungerechtfertigt.
Sowas kann für mich alles mögliche bedeuten, ich lege da überhaupt keine Wertung rein. Zum Glück war die Sprachpolizei unterwegs und hat mich "belehrt", damit mir solche Verfehlungen nicht noch einmal passieren. Ich entschuldige mich daher demütig bei allen Frauen dieser Welt für meine sexistische und abwertende Äusserung und gelobe hiermit Besserung.
:wacko:

Ja, wir "Nordies" haben es manchmal nicht ganz leicht, einen simplen Sachverhalt im Eingangs-Thread auch "einfach" zu lassen ...wenn wir schon mal ein Wort aus uns herausfließen lassen.
Nun warte ich nur noch ab @Jonsku: ob Deine lauter offerierte "Demut" nicht in südlichen Gegenden auch wieder auseinandergenommen wird .... :popkorn: :zwinker:

Huch? Habe ich als "Nordie" nun wahrhaften Rassismus vertreten?

NipponRakete

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33

Samstag, 16. März 2019, 10:23

Nichts für ungut, Jonsku. Ich habe bewusst überspitzt formuliert, um zum Nachdenken anzuregen.

Ich unterstelle hier niemandem unlautere Motive. Ich versuche, auf einen Sprachgebrauch aufmerksam zu machen, den man mal auf die zugrundeliegenden Denkmuster überprüfen könnte.
Die einen nennen es Genderschwachsinn - andere würden es gesellschaftlichen Fortschritt nennen.

Nomad

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34

Samstag, 16. März 2019, 10:53

Außerdem bin ich der Meinung, wir haben in D ganz andere gigantische Probleme, als dieser Genderschwachsinn. Lenkt doch prima ab. Z. B. vom Rentenproblem, Bildungsproblem, Beratungsproblem usw.....


Das ist halt das Ding, diese Probleme, die wir haben, sind nicht wichtigere Probleme. Wir haben all diese Probleme und sie müssen alle gelöst werden. Die Rente, die Bildung, die Gleichberechtigung usw.

Ja, mich kotzen Gendermilitaristen auch an, die das ganze Thema maximal möglich auf die Spitze treiben und sich drüber aufregen, dass man sie mit dem falschen Pronomen angesprochen hat und meinen, dass man immer fragen muss, ob eine Person nun eine sie, ein er, ein es oder sostwas ist.
Das hilft keinem, sondern führt das Thema ins absurde und lächerliche.
Aber sowas wie "BWOAH, ich hab ne TÜV-Prüferin gesehen!" zeigt halt, dass Dinge, die völlig normal sein sollten, eben noch nicht völlig normal sind.

Zitat

insofern ist es mir völlig egal, wer oder was mir da gegenüber steht, Hauptsache, die Zusammenarbeit/ Kommunikation mit er/sie/es funktioniert..... Ja, ist auch nicht nett.

Doch, finde ich schon. Das ist mMn genau der Schritt in Richtung Akzeptanz und Gleichberechtigung. Ich urteile Leute auch nicht nach ihrem Aussehen oder Geschlecht, sondern daran, wie gut ich mit ihnen zusammenarbeiten kann.

vonderAlb

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35

Sonntag, 17. März 2019, 13:09

( bei uns in Hessen ist das Wort ein Kosename, keine Beleidigung)


Ne 30 Jährige Frau als Mädel zu bezeichnen ist halt trotzdem abwertend.


Das ist nicht nur in Hessen ein Kosename.

Das Wort "Mädel" steht in ganz Deutschland für junger Mensch weiblichen Geschlechts. Alternativ auch "Mädchen" genannt.
https://www.duden.de/rechtschreibung/Maedel

Das hat mit Abwertung/Verniedlichung überhaupt nichts zu tun. Warum siehst du in einem "Mädel" eine Abwertung?


Was sexistisch ist, entscheidest nicht du, vonderAlb, sondern diejeniegen, die es betrifft.


Damit hast du absolut Recht und endlich verstanden.

Lies deinen Satz nochmal genau durch und dann überleg doch mal bitte wer entscheidet was sexistisch ist.
Derjenige der laut schreit "das ist sexistisch/rassistisch/Hohn/beleidigend" weil ihm die Äusserungen eines anderen Menschen mißfällt ?
Nein, du hast völlig Recht, es entscheidet einzig und alleine diejenige Person die es betrifft.

So, Ende der Diskussion, jetzt gibt es Essen und ich laß mein Schätz'le (herabwertende Verniedlichung?) nicht warten wenn sie mich ruft. Mahlzeit.
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36

Sonntag, 17. März 2019, 13:35

Erwachsene 30 jährige Frau. "junger Mensch weiblichen Geschlechts"

Merkst du schon noch selbst, oder?

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37

Sonntag, 17. März 2019, 15:12

Mal langsam. Alter ist immer relativ. Wenn ein 80jähriger von einer 60jährigen spricht, ist das auch "das Mädel". Da ist gar nix abwertend oder sexistisch.

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