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vonderAlb

Erleuchteter

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101

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 17:30

Mal scherz be Seite: Ich bin der Ansicht, dass solche Sachen, wie Speed-Limits, Grüne und Blaue Plaketten und so weiter, allein die Aufgabe der Politik sind. Auf keinen Fall Etwas, was ein selbsternannter Umweltschutzverein einklagen könnte oder dürfte.

Jetzt überleg mal was du da geschrieben hast.
Wieso kann der DUH überhaupt klagen? Weil er es darf? Eher wohl weil er es kann.
Und warum kann er? Weil der Staat/die Politik sich nicht an die Gesetze/Regeln hält die sie selber aufgestellt haben.
Der DUH fordert das sich die Politik endlich an dass hält was sie selbst beschlossen haben. Und die Richter haben ihm Recht gegeben und Fahrverbote verlangt wenn die Städte die Abgasgrenzwerte nicht erreichen.
Es ist ja nicht nur der DUH der klagt, es sind auch Privatpersonen welche die Stadt Stuttgart verklagt haben. Sogar der Umweltminister wird von Privatpersonen verklagt.

Und ja, ich bin gegen Limits, da sie meine Freiheit einschränken und mich bevormunden. Im Gegenzug bin ich dafür auch gerne bereit, die Verantwortung zu übernehmen, wenn ich jemandem durch zu schnelle Fahrt einen Schaden zufügte.

Was heisst da "gerne"?
Wer sich mit Vorsatz nicht an die Regeln hält, die nicht dazu da sind einzelnen Personen zu gängeln sondern zum Schutz und Wohl der Allgemeinheit aufgestellt sind, wird zur Verantwortung gezogen und zwar mit aller Härte und Konsequenzen.

Nur das mit der "Verantwortung" scheint heute nicht mehr so sehr in Mode zu sein. Die Menschen wollen geführt werden und alles vorgeschrieben bekommen. Nur nichts selbst entscheiden. Schließlich ist man dann nicht moralisch schuld, wenn man Jemanden mit 120 kmh auf der Bahn umgenietet hat. Man hat ja dabei das Tempolimit nicht überschritten.

Hörst du dir eigentlich selber zu?
Auf der einen Seite schreibst du dass du dich in deiner Freiheit eingeschränkt und bevormundest fühlst und dann schreibst du dass der Mensch geführt werden will.
Du willst also geführt werden aber gleichzeitig sich nicht bevormunden lassen und frei wie ein Vogel das tun was du willst.

Du bretterst mit einer 1.. vor der Tachoanzeige durch eine 5-Haus-Siedlung weil du der Meinung bist das Nachts um 4 sowieso niemand auf der Straße ist. Es ist deine Entscheidung wenn du mit dieser Einstellung die Bewohner aus dem Schlaf reisst. Rücksicht auf andere, weniger Lärm und Abgase? Pah, ist ja Freiheitseinschränkung.
Denk mal darüber nach.

Es geht um Umweltschutz, um die Auswirkungen des Klimaschutzes in den Griff zu bekommen, um auch den nachfolgenden Generationen das angenehme Leben auf dieser Kugel zu ermöglichen.
Dazu ist es JETZT notwendig sein eigenes Ego hinten anzustellen und einen klitzekleinen Beitrag dazu zu leisten diesen Planeten lebenswert zu erhalten.
Der DUH klagt dies ein, er kann es und er darf es. Und wir alle können und dürfen auch unseren Beitrag dazu leisten.
Wenn wir es denn wollen und unser Ego mal begraben.
Andreas

Subaru Outback 2.5i Sport MY18
http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/981718.html

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »vonderAlb« (20. Dezember 2018, 17:45)


levrobin

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102

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 17:56

Du selbst magst ja mit den Folgen eines Unfalls bei den Geschwindigkeiten kein Problem haben, aber oft ist an Unfällen mehr als einer beteiligt. Und spätestens dann zieht das Argument mit "deiner" letzten Freiheit kein Stück mehr.


Dies. Deine Freiheiten enden dort, wo die der anderen Anfangen.
Und ehrlich, von welcher Freiheit reden wir hier eigentlich? Von der Selbstbefriedigung, dass man sich nen schnellen Bock gekauft (bei manchen sogar gemietet) hat bei dem man richtig feste aufs Gaspedal drücken kann?
Vom "seht her, welch einen großen...Motor ich in meinem Auto habe."?

Weiß nicht, ob ich alt geworden bin mit meinen 29 oder ob es mit der schieren Masse an Daimler Fabrikarbeitern mit Werkswägen hier in Stuttgart zusammenhängt, aber irgendwie bin ich da an nem Punkt angelangt, an dem ich die ganze Prollerei einfach nur langweilig finde.
Genauso wie ich alles über 140 auf der AB nicht nur langweilig sondern auch anstrengend finde. Zu viele andere Leute, die potentiell Fehler machen könnten, auf der Straße.
Gib mir aber ne kurvige Landstraße und man kriegt das Grinsen für den Rest des Tages nicht aus meinem Gesicht.

Zitat

Zum einen möchte ich mich nicht gängeln lassen, wenn ich zwei- dreimal im Jahr Samstagabends
auf einer fast leeren BAB 4 gen Osten "dem Bock mal die Sporen" geben möchte und zum anderen, sollte so etwas heutzutage elektronisch
geregelt werden können. Und wenn dann "da oben" 120 in BUNT aufleuchtet, wird eben Tacho 130 max. gefahren und gut is!


Dieser Lösung kann ich mich anschließen. Zwischen 6 und 22 Uhr 120, sonst offen, oder sowas in der Art.
Es sind halt zwei Paar Schuhe, auf einer leeren Autobahn nachts Vollgas zu geben oder das gleiche im Berufsverkehr.
Klar reden wir dann immer noch von Wahrscheinlichkeiten, aber so können alle was vom Kuchen haben.

@kawakawa: Lass doch den Quatsch mit den Strohmannargumenten, die funktionieren eh nicht.


Bei diesen Beiträgen geht mein Blutdruck direkt auf 300! :D

Warum hat es auch nur ansatzweise etwas mit Prollerei zu tuen sehr schnell auf der BAB zu fahren? Mir ist es doch vollkommen egal wer mich sieht oder nicht. Idealerweise ist die Autobahn leer. Ich möchte für mich selbst schnell fahren weil es mir Freude bereitet, genauso wie ich mich an meinem Auto erfreue! Es gibt bestimmt Menschen die prollen wollen, aber auch viele andere die einfach nur Freude am Fahren haben! Oder würdest du jedem Rentner der einen 993 in der Garage hat auch Prollerei unterstellen?

Autofahren darf Spaß machen!


Des Weiteren gehört mein Subi wohl eher zu den kleinen Motörchen auf der Bahn...
Nürburgring Nordschleife <3


- MY03 EDM Impreza WRX STi Type UK *sold*
- MY05 JDM Impreza WRX STi Spec C Type RA

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103

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 23:00

Warum hat es auch nur ansatzweise etwas mit Prollerei zu tuen sehr schnell auf der BAB zu fahren? Mir ist es doch vollkommen egal wer mich sieht oder nicht. Idealerweise ist die Autobahn leer. Ich möchte für mich selbst schnell fahren weil es mir Freude bereitet, genauso wie ich mich an meinem Auto erfreue! Es gibt bestimmt Menschen die prollen wollen, aber auch viele andere die einfach nur Freude am Fahren haben! Oder würdest du jedem Rentner der einen 993 in der Garage hat auch Prollerei unterstellen?

Du könntest bei der unglaublich hohen und unverantwortlichen Geschwindigkeit durch eigenen Fahrfehler mit der Mittelplanke kollidieren, sich dann mehrfach überschlagen, auf der Gegenspur der AB einige Autofahrer zum unkontrollierten Ausweichen zwingen, so dass diese das nicht überleben, und letztlich, nachdem Du dich 50 Mal überschlagen hast, in einem Dorf nahe der Autobahn in einem Vorgarten auf das einzige spielende Kind um vier Uhr Nachts in seinem Sandkasen aufschlagen und es letztlich durch deine Geschwindigkeitsgeilheit, die an allem schuld war, töten.

Manchmal denke ich, es ist einfach nur des liebstes Kind des Deutschen, DER NEID. Was ich mir nicht leisten kann, das verbiete ich dem Anderen. So wie die heutige Liga der Arbeiter, welche aus der Generation Praktikum zur Generation Mindestlohn sich entwickelte und nun behauptet: Ich brauche doch kein Auto. Das ist schlecht für die Umwelt. Ich kann CarSharing machen. Das heutige Statussymbol ist die Karre nicht mehr - aber nur aus Geldmangel. Heute ist das Asi-Symbol das Smartphone geworden.

Zitat von »"vonderAlb"«

Und warum kann er? Weil der Staat/die Politik sich nicht an die Gesetze/Regeln hält die sie selber aufgestellt haben.

Die Politik hat zum Wohle des Umweltschutzes beschlossen ein 120 Limit auf der AB einzuführen und sie setzt es nicht um? Das wäre mir neu.

Oder ist es eher der DUH, der entscheidet, wogegen er klagt? In diesem Fall das Tempolimit?

Wie wäre es, wenn der DUH für ein Verbot der Nutzung von Ölheizungen in Wohngebieten klagt? Als nächstes...

Zitat von »"vonderAlb"«

Wer sich mit Vorsatz nicht an die Regeln hält, die nicht dazu da sind einzelnen Personen zu gängeln sondern zum Schutz und Wohl der Allgemeinheit aufgestellt sind, wird zur Verantwortung gezogen und zwar mit aller Härte und Konsequenzen.

Wo halte ich mich nicht an Verordnungen oder Gesetze, wenn ich über ein Stück AB ohne Speedlimit, so schnell fahre, wie es mir gefällt, also auch Vmax? Wir reden hier vom Zustand vor der Einführung des Limits.

Zitat von »"vonderAlb"«

Auf der einen Seite schreibst du dass du dich in deiner Freiheit eingeschränkt und bevormundest fühlst und dann schreibst du dass der Mensch geführt werden will.
Du willst also geführt werden aber gleichzeitig sich nicht bevormunden lassen und frei wie ein Vogel das tun was du willst.

Ich glaube, da bringst Du da was durcheinander und Du reißt meine Aussagen aus dem Kontext.

Ich kann wohl für mich und mein Handeln Verantwortung übernehmen. Scheinbar kann der Rest der Gesellschaft das nicht mehr oder will es nicht, was mir Tag für Tag mehr als übel aufstößt. Diese Menschen wollen ein Limit und Verordnungen, die ihnen sagen, was sie tun dürfen und was nicht. Weil es diese Menschen sind, die aus mangelnder Fähigkeit oder Unwillen zur Verantwortung das verlernt haben, selbst zu entscheiden. Diese Menschen sind über ein Limit froh, weil sie damit überfordert sind, selbst zu entscheiden, wie schnell sie fahren sollen.

Deutschland kann in die Höhle zuück kriechen und aufhören Energie zu verbrauchen. Auch dann rettet es die Erde nicht. Deutschland überschätzt seine Rolle in der Welt mal wieder absolut. Wir hier können über ca. 2% des CO2 der Welt entscheiden. Fü die 98% des restliches CO2 sind momentan Indien, China und USA verantwortlich. Arabischer Raum und Afrika beginnen erst mit der Produktion. Ob Afrika ihr Wohlstand wichtiger sein wird, oder ob sie auch ihr Ego bereit sind für die Welt zurück zu stelen, werden wir noch erleben. Der momentane Umweltschutz-Hype ist nichts mehr als eine riesige Geldmachmaschine mit einem noch größeren Haufen an Anhängern, die nicht kapiert haben, dass dieser Planet in seiner Geschichte schon viele CO2-Peaks hatte, ohne dass dabei ein Mensch oder Industrie existierten, die es hätten verursachen können.

Aber nur weiter so. Ich weiß, es ist schwer der vorgekauten Meinung der Medien zu widerstehen. Während die Einen Profis das Wetter auf drei Tage nicht korrekt vorhersagen können, erklären uns die anderen Profis, wie ein 0,0001% mehr an CO2 in der Atmosphäre sich auf die Erwärmung des Planeten auf Jahrzehnte auswirken werden.

Was ich mich aber am meisten nun nach dem Genuss dieses Threads frage, ist: So viele Umweltschützer hier, die absolut die falsche Marke fahren. Subaru hatte noch nie was mit Umweltschutz zu tun, weder was die Motoren noch was die Verbräuche anbelangt. Das ist hier so, als würden Motorradhasser Motorräder fahren. Subaru war immer nur der Boxer in Verbund mit dem permanenten Allrad (zumindest in Europa). Das bedeutete noch nie tolle Verbräuche oder geringer Ausstoß. Darum ging es auch nie.

@levrobin: hat recht, wenn er sagt, dass Autofahren Spass machen sollte. Das ist der einzige Grund, warum wir diese Marke fahren. Nicht weil sie umweltfreundlich oder sparsam ist. Wer das will, greift zum Prius, Leaf oder dem alten 3-Liter-Lupo.

Darf ich mir nun noch den Tribeca kaufen, oder muss ich damit rechnen, dass er mir von Umweltschützern wegen des 3,6 Liter Motors eines Nachts gesprengt wird? ?( ?( ?(

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »kawakawa« (20. Dezember 2018, 23:30)


ampel2

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104

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 23:11

@tnp: wie war das mit dem Feierabend hier....gleich ???
Gruß Gerald

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten !!! :rolleyes: "Birsctihe Frshocer hbaen haruesgfnuedn, dass es eagl ist, in whlecer Rhieenfgloe die Behsucbatn eenis Wtores sheten, slognae der etsre und ltetze Bhsucbate am rhitirgcn Pltaz sehten."