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Runeflinger

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21

Montag, 27. August 2018, 09:39

Im "Morgen" zitert SPIEGEL online den Verwaltungsgerichtshof (und NICHT Umweltschutzorganisationen):

Zitat

Es sei erkennbar geworden, dass das Land unter dem Druck der bisherigen Zwangsgelder nicht einlenke, heißt es laut "Süddeutscher Zeitung" in einem Schreiben des Verwaltungsgerichtshofs. "Allein erfolgversprechend erscheint vor diesem Hintergrund die Festsetzung von Erzwingungshaft gegen Amtsträger."
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22

Donnerstag, 6. September 2018, 16:07

Fahrverbote ab Februar 2019 jetzt auch in FFM

Moin Zusammen

hier mal wieder ein update:

Zitat

Urteil des Verwaltungsgerichts: Frankfurt/Main muss Dieselfahrverbote einführen

Auch in Frankfurt am Main wird es ein Fahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge geben. Das hat das Verwaltungsgericht nach einer Klage der Deutschen Umwelthilfe entschieden. Grund: zu hohe Stickoxidwerte.

Frankfurt muss einem Gerichtsurteil zufolge mit einem Fahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge für bessere Luft sorgen. Der vom Land Hessen eingereichte Luftreinhalteplan müsse ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge der Norm Euro 4 und älter sowie für Benziner der Norm Euro 1 und 2 ab Februar 2019 enthalten.
Für Euro-5-Diesel solle ein Fahrverbot ab September 2019 gelten
, entschied das Verwaltungsgericht Wiesbaden.
Quelle: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/diese…-a-1226642.html

Dazu noch zwei weitere Artikel:
  • Was bedeutet das Dieselfahrverbot?
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/frankfurt-am-main-was-bedeutet-das-diesel-fahrverbot-a-1226730.html

  • Land soll Berufung einlegen
http://www.fr.de/frankfurt/fahrverbot-fuer-diesel-in-frankfurt-land-soll-berufung-gegen-diesel-fahrverbot-einlegen-a-1571795

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23

Donnerstag, 6. September 2018, 23:11

Was mich an der ganzen Geschichte am meisten stört:
Es wurde festgestellt, dass die aktuellen Diesel (Euro 5 und 6) zu schmutzig für die geforderte Einstufung sind.
Die Konsequenz:
Raus mit den alten Kisten, die davor verkauft wurden (und Ihre Einstufung berechtigterweise erhalten haben).
Mit anderen Worten:
Kauft euch gefälligst ein neues Auto!

vl125

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24

Donnerstag, 6. September 2018, 23:53

Dann freue ich mich schon einmal, auf die Fahrverbote von Euro 3 Benzinern ab 2020 oder 2021...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »vl125« (7. September 2018, 08:11)


merant

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25

Freitag, 7. September 2018, 07:35

Was mich mehr verwundert ist, dass das Fahrverbot wegen zu hohen Stickoxidwerten eingeführt wird und Benziner mit Euro 1 und 2 ebenfalls betroffen sind. Aber diese alten Saugrohreinspritzer haben doch gar kein NOx-Problem...

vl125

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26

Freitag, 7. September 2018, 08:15

Naja, du sollst halt einen Euro 6d-temp Benziner, Hybriden oder reinen Elektro kaufen, Vorzugsweise aus deutscher Produktion, denn dann wird alles besser.

gonyo

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27

Freitag, 7. September 2018, 09:45

.......und was keiner bedenkt ist, dass die mg pro Kubikmeter eigentlich nur ein Prozentwert sind und GAR NIX mit dem Gesamtausstoss zu tun haben.
Solange man nicht von einer Gesamtemission ausgeht ist das alles nur unseriöses Gequatsche und technisch gesehen äusserst unsauber.

vl125

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28

Freitag, 7. September 2018, 15:55

Das ist zwar schon alt aber gut geschrieben http://www.sueddeutsche.de/auto/fahrverb…stadt-1.3432118

GC8 Fahrer

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29

Freitag, 7. September 2018, 17:24

Fahrverbote in Hamburg und alle machen mit :vermoebel:
https://de.wikipedia.org/wiki/Emissionen…die_Schifffahrt
Bald bauen die Hamburger einen Großen Ventilator der die frische Seeluft nach England pustet, natürlich erst nach dem Brexit :lolaway:

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30

Freitag, 7. September 2018, 17:37

Es wurde festgestellt, dass die aktuellen Diesel (Euro 5 und 6) zu schmutzig für die geforderte Einstufung sind.
Die Konsequenz:
Raus mit den alten Kisten, die davor verkauft wurden (und Ihre Einstufung berechtigterweise erhalten haben).


Naja, das sind Äpfel und Birnen.

Bei Euro5 und 6 wurde beschissen, die Karren sind dreckiger als sie sein dürfen.

Bei Euro4 und niedriger ists aber viel einfacher: Die sind dreckig. Dreckiger als die Bescheiß-Karren. Und wir haben ein Problem mit dreckiger Luft.

Fairerweise muss ich aber dazu sagen, dass ich die Fahrverbote für etwas populistisch halte, zumindest hier in Staugart. Klar, NOx ist zwar giftig, aber ursprünglich kam das Thema durch den Feinstaub auf. Und da haben wir ein größeres Thema mit Komfortkaminen und Baustellen. Und hinzu kommt noch das Thema mit der dämlich platzierten Messstelle.

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Samstag, 8. September 2018, 15:53

Ich finde den Vergleich durchaus angebracht. Im Realbetrieb sind die Unterschiede ja eben nicht sehr groß, was z.B.den NOx-Ausstoß angeht. Da brauche ich die alten Autos nicht ausschließen, wenn sie im unterm Strich ähnliche Werte liefern. Und ein älterer Benziner mit MPI produziert noch nicht einmal Feinstaub. Von daher finde ich die Konsequenz, dass es jetzt die Eigentümer älterer PKW trifft, absolut ungerechtfertigt. Aber so werden eben alle angeregt/ dazu gezwungen sich ein neues Auto zu kaufen.

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32

Dienstag, 11. September 2018, 14:42

Moin Zusammen

Ich muss mir selber an die Nase fassen :rolleyes: , darum OT
Offtopic - Lesen auf eigene Gefahr
Mit anderen Worten:

Kauft euch gefälligst ein neues Auto!

Die Amtshilfe aus Berlin hat Tradition: war schon unter Autokanzler Schröder so und ging weiter mit Merkels Abwrack-Prämie für die arme deutsche Auto-Industrie und jetzt Dobrindt und Scheuer , die sich nicht in der Lage sehen die Verursacher zur Rechenschaft zu ziehen ausser mit ein wenig Aktionismus, Dampfgeplauder und Placebo-Software-Updates, die die Hersteller aus ihren Portokassen bezahlen und diese sogar noch steuerlich absetzen können. :thumbup:

Es ging nie um die Rechte und die Gesundheit der Bürger, sondern vorgeschoben um zigtausend Arbeitsplätze und um diese arme, geknechtete Industrie und Teile der Zulieferer, die sich damit jedes Jahr aufs Neue eine goldene Nase verdienen...


Ansonsten erlaube ich mir als TE den dezenten, aber sicher nicht böse gemeinten Hinweis auf post #1:

Ich möchte hier keine Fass aufmachen über das Für und Wider von Fahrverboten und Sinn und Unsinn der blauen Plakette, sondern einfach nur die Infos zusammentragen und ggf. aktualisieren, damit sich jeder selbst ein Bild machen kann und für sich entscheiden, worauf er bei der Nutzung bzw. beim (Gebrauchtwagen)Kauf achten sollte.
;)

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33

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 14:51

Fahrverbote Berlin spätestens ab Ende Juni 2019

Moin Zusammen

der Vollständigkeit halber mal wieder ein kleines update:


Zitat

Anordnung des Verwaltungsgerichts
Diesel-Fahrverbote in Berlin


Stand: 09.10.2018 17:18 Uhr

Das Verwaltungsgericht Berlin hat Fahrverbote für Diesel-Pkw für bestimmte Strecken in der Hauptstadt angeordnet. Nun ist die Frage, ob das weitere Fahrverbots-Urteil den Kurs der Bundesregierung in der Dieselkrise verändert.

Berlin muss wegen zu hoher Belastung mit Stickstoffdioxid elf Straßenabschnitte für Dieselfahrzeuge sperren. Das entschied das Berliner Verwaltungsgericht. Das Fahrverbot soll demnach ab 1. April Dieselfahrzeuge der Schadstoffklassen Euro 1 bis 5 treffen, wobei Ausnahmen für Anwohner und Handwerker zu prüfen sind. Zudem müsse das Land Berlin die Ausweitung der Fahrverbotszonen prüfen.

Mit der Sperrung der besonders belasteten Abschnitte großer Straßen soll erreicht werden, dass der Grenzwert für den Schadstoff Stickstoffdioxid eingehalten wird. Dieselautos sind ein Hauptverursacher für schlechte Luft in Städten. Die vom Gericht verfügten Fahrverbote betreffen Diesel-Pkw und Diesel-Lkw. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.


Der Berliner Senat hatte bereits Maßnahmen für bessere Luft auf den Weg gebracht, zum Beispiel Tempo-30-Zonen. Richter Ulrich Marticke sagte, ein Diesel-Fahrverbot für die gesamte Umweltzone, die große Teile der Innenstadt umfasst, sei allerdings nicht zwingend erforderlich. Denn an vielen Orten in der Umweltzone würden die Grenzwerte eingehalten.

Nach Hamburg, Stuttgart, Aachen und Frankfurt am Main ist Berlin somit eine weitere Stadt, in der Fahrverbote für Dieselfahrer ausgesprochen wurden.
Quelle und ganzer Artikel:
https://www.tagesschau.de/inland/berlin-…erbote-101.html


betroffene Strassen:

Zitat

Mit der Sperrung von elf besonders belasteten Abschnitten großer Straßen soll erreicht werden, dass der Grenzwert für den Schadstoff Stickstoffdioxid eingehalten wird. Dieselautos sind ein Hauptverursacher für schlechte Luft in Städten. Die vom Gericht verfügten Fahrverbote betreffen Diesel-Pkw und Diesel-Lkw der Schadstoffklassen Euro 1 bis einschließlich Euro 5.

Bei den betroffenen Straßen handelt es sich laut Gericht um die Leipziger Straße, Reinhardstraße, Friedrichstraße, Brückenstraße, Kapweg, Alt-Moabit, Stromstraße und Leonorenstraße. Dort drängten sich laut dem Richter Fahrverbote auf. Selbst unter optimalen Bedingungen sei hier eine Verbesserung nicht anders zu erreichen.
Quelle und ganzer Artikel:
https://www.welt.de/wirtschaft/article18…-betroffen.html

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Freitag, 16. November 2018, 07:52

Diesel-Fahrverbote jetzt erstmals auf einer Autobahn (A40) ab 01.07.2019

Moin Zusammen
hier mal wieder ein update
Diesel-Fahrverbot: 18 Essener Stadtteile und A40 betroffen

Zitat

Das Diesel-Fahrverbot kommt: Das beschloss jetzt das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen für 18 Stadtteile in Essen, auch für Teile der A40.

Auf viele Essener Diesel-Fahrer kommt bald ein Fahrverbot zu. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat gerade das Urteil gesprochen. Die Bezirksregierung muss für Essen eine „Blaue Umweltzone“ in ihrem Luftreinhalteplan aufnehmen, für die flächendeckende Diesel-Fahrverbote gelten sollen. Die sind zu verhängen für 18 Stadtteile und die Abschnitte der Autobahn A40, die durch das Essener Stadtgebiet führen. Geklagt hatte die Deutsche Umwelthilfe. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden. Dies hat das Land NRW am Donnerstag bereits angekündigt.

Die Fahrverbote gelten laut Urteil ab dem 1. Juli 2019 für alle Diesel-Fahrzeuge bis einschließlich Euro 4 und alte Benziner der Euro-Norm 1 und 2, sowie ab dem 1. September 2019 auch für Euro 5-Dieselfahrzeuge.



[.....]

Die Vorsitzende Richterin Margit Balkenhol machte während der Verhandlung deutlich: „Wir suchen hier keinen Schuldigen, aber es gibt Verantwortlichkeiten.“ Das Gesetz und die Rechtsprechung bis hin zum EUGH (Europäischer Gerichtshof) verlangten eindeutig die Einhaltung des Grenzwertes. Daran seien die Gerichte gebunden. Wenn es die Behörden und die Politik es nicht schafften, geeignete Maßnahme durchzusetzen, dann müssten es Richter tun. Die Gerichte könnten sich aber nicht in die Politik einmischen, um vielleicht andere wünschenswerte Lösungen wie eine Hardware-Nachrüstung zu verordnen, äußerte sich die Vorsitzende, fast ein wenig bedauernd.



[....]

Für großes Erstaunen sorgte die Vorsitzende, als sie die NO2-Belastung an der Hausackerstraße ansprach. Verursacht werde sie hauptsächlich durch die nebenan verlaufende Autobahn A40. Also bekomme man die schädliche Luftkonzentration nur in den Griff, wenn die Behörden etwas auf der A40 tun. Auch dort müsse man ein Diesel-Fahrverbot (und Benziner unter Euro 3) erlassen, das erste Fahrverbot auf einer bundesdeutschen Autobahn. Es sei nicht das Problem des Gerichts zu überprüfen, wie das kontrolliert werden kann. Bei der kleinsten Stichprobe der Polizei würden kilometerlange Staus entstehen. Bei einem Limit von 50 oder 60 km/h könnten Temposünder mit nicht zugelassenen Motoren über die Zulassungsstellen ausfindig gemacht werden, schwante es Remo Klinger von der Deutschen Umwelthilfe.


[....]

„Die heutige Verurteilung des Landes trifft uns in Essen hart“, sagt Oberbürgermeister Thomas Kufen nach der Urteilsverkündung. „Die Bürgerinnen und Bürger müssen jetzt ausbaden, was auf Bundes- und Landesebene seit Jahren versäumt wurde.“ Die „Blaue Umweltzone“ würde bedeuten, dass sich die Verkehrsströme über das gesamte Stadtgebiet hinweg verlagern werden.

„Das Urteil ist für uns ein echter Schlag und trifft absolut die Falschen. Essener Bürgerinnen und Bürger, Pendlerinnen und Pendler und Essener Unternehmen müssen jetzt ausbaden, was die Autoindustrie verbrochen hat“, erklärt Rainer Marschan, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Essen in einer ersten Stellungnahme. „Dass sogar die A 40 betroffen ist, ist nicht nur für Essen, sondern für das ganze Ruhrgebiet katastrophal“, kritisiert er. Marschan fordert ein einheitliches, überkommunales Konzept, das die ganze Metropole Ruhr anstatt nur einzelne Messstellen in den Städten in den Fokus stelle. Thomas Kutschaty, Vorsitzender der Essener SPD, drängt darauf, dass die Autokonzerne zu einer Nachrüstung der betroffenen Diesel-Autos gebracht werden, „ damit die Menschen in Essen weiterhin mit ihren Autos fahren können.“

Dies fordert auch der Essener Bundestagsabgeordnete Kai Gehring von den Grünen: „Es kann nicht sein, dass nun die Fahrer von vermeintlich sauberen Dieselfahrzeugen im Stich gelassen werden“, teilt er mit. Dringend nötig seien verbindliche Hardware-Nachrüstungen auf Kosten der Hersteller.
Quelle und der ganze Text unter:
https://www.nrz.de/staedte/essen/diesel-fahrverbot-18-essener-stadtteile-und-a40-betroffen-id215802591.html

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SubiBear« (16. November 2018, 09:12)


kampfruderer

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Freitag, 16. November 2018, 08:40

Euro 1 und 2 Benziner ... jetzt geht's auch den Youngtimern an den Kragen.

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Freitag, 16. November 2018, 08:56

auch Euro 1+2 Benziner

Euro 1 und 2 Benziner ... jetzt geht's auch den Youngtimern an den Kragen.
...das ist ja nicht wirklich neu: siehe post#1 => die Vorgaben lehnen sich ja an das "blaue-Plaketten-Papier" an ....und ich gehe davon aus, dass die Benzin-DI in der nächsten Runde auch davon betroffen sein werden:
Offtopic - Lesen auf eigene Gefahr
dann kann die arme, arme Autoindustrie wieder Rabatte als "Tauschprämie" anpreisen: Hauptsache es werden wieder neue FZ verkauft um Arbeitsplätze und Aktionärs-Renditen zu sichern :klatsch: - mit Nachhaltigkeit und Umweltschutz hat das m.E. gar nichts zu tun.... :cursing:

diablo

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Freitag, 16. November 2018, 09:15

Was wird denn eigentlich aus der H Kennzeichen Geschichte? Sind die dann auch alle betroffen und dürfen ihre teuer aufbereiteten Schätzchen in der Garage lassen? Ich wette die schieben da auch einen Riegel davor.
Nur komisch das die Motorräder noch nicht aufgefallen sind. Naja, wenn die Sommer in Zukunft nur noch so werden wie heuer, weiß ich was wieder mein Hauptverkehrsmittel wird. Da werd ich schön entspannt mit meiner ollen Bandit ohne Kat in die Stadt fahren. Wobei wir (noch) keine Fahrverbote haben. Noch ist alles ruhig.

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Freitag, 16. November 2018, 09:27

Was wird denn eigentlich aus der H Kennzeichen Geschichte? Sind die dann auch alle betroffen und dürfen ihre teuer aufbereiteten Schätzchen in der Garage lassen?
Nach meinem Kenntnisstand werden die auch weiterhin nicht davon betroffen sein, weil sie eine "zu vernachlässigende Kleingruppe" sind. Ich gehe auch davon aus, dass das bei H-FZ so bleibt.
Nur komisch das die Motorräder noch nicht aufgefallen sind
Finde ich gar nicht sooo merkwürdig, wenn Man(n) bedenkt, dass es eine nicht unerhebliche Zahl an Parlamentarieren gibt, die auch eins haben..... :whistling: - da wird (obwohl zahlenmässig deutlich mehr) wie bei den historischen FZ argumentiert, dass sie in der Summe nicht ins Gewicht fallen....

diablo

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39

Freitag, 16. November 2018, 09:33

Ich stelle mir grad vor, wie ich als Euro 5 Dieselfahrer an den Toren meiner Stadt mein Auto abstellen muss und zu Fuß weiter laufe, und von hinten ein alter VW Bulli Diesel mit H Kennzeichen angekrochen kommt, an mir vorbei fährt und und mir den Mittelfinger zeigt... :cursing:
Ich kann mir nicht vorstellen das das lange gut geht.

freeman303

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Freitag, 16. November 2018, 15:06

Ich stelle mir grad vor, wie ich als Euro 5 Dieselfahrer an den Toren meiner Stadt mein Auto abstellen muss und zu Fuß weiter laufe, und von hinten ein alter VW Bulli Diesel mit H Kennzeichen angekrochen kommt, an mir vorbei fährt und und mir den Mittelfinger zeigt... :cursing:
Ich kann mir nicht vorstellen das das lange gut geht.

Warum nicht?
In Deutschland geht eigentlich alles Negative schon seit Jahren gut und keiner unternimmt was dagegen? Die ganze Bandbreite: Von Energiewende, über EZB, bis "Deutschland rettet die Welt".

Ich bezweifle, dass die Diesel-Fahrer Ausschreitungen verursachen werden, nur weil sie mit dem Auto nicht in die Stadt können. Die privaten Stromverbraucher protestieren auch nicht dagegen, dass sie 30 ct/kWh zahlen und die Industrie nur 10 cent. Bei 500.000 Haushalten ging 2018 der Strom halt aus, weil kein Geld mehr da war. Da wird halt bei Kerzenschein weiter gejammert. Aber was dagegen unternehmen? Ich bitte Dich. Hier doch nicht.

Deutschland ist ein Fliegenschhiss auf der Weltkarte, aber rettet die ganze Welt - auch Umwelttechnisch. Wer's glaubt wird seelig.

Vor ein paar Tagen gab es einen interessanten Beitrag im TV, in dem ein Lungenfachmediziner an einer Uniklinik sich zu dem Thema äußerte. Er sagte, das CO2 und die aktuell angepeilten Werte für Stickstoff und Feinstaub seien so gut wie gar nicht mehr für Lungenerkrankungen relevant. Na ja, vielleicht war das auch so ein Klimawandelverweigerer. Wobei wir schon beim nächsten leidigen Thema wären. Das Wetter lokal auf drei Tage korrekt vorhersagen, ist nicht möglich. Aber die weltweite Klimaveränderung in Bezug auf einen kleinen CO2 Anstieg, das kann man perfekt vorhersagen. Alles klar.

Gruss
Freeman

P.S.
Gestern habe ich im Recht-Forum einen Beitrag zu der Massenüberwachung der Diesel-Zonen geschrieben. Da hat Jemand wohl den Sarkasmus nicht kapiert und den Beitrag kommentarlos gelöscht. Wenigstens eine PN über die Gründe wäre anenehm gewesen. Aber hey, WTF ist Anstand? Wir sind schließlich im Jahr 2018...