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Störtebekker

Anfänger

  • »Störtebekker« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 19

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1

Montag, 2. April 2018, 14:57

Quo vadis Autofahrer?

Hallo!
Ich schätze Subaru als Marke schon seit langem, liebe es in und mit diesen Autos zu fahren. Ich mag die Zuverlässigkeit der Autos und den genialen Allrad.

Jedoch, wenn ich mir die Diskussion um elektronische Assistenten im Beitrag zum neuen Outback durchlese, die das Autofahren wohl komfortabler und vermeintlich sicherer machen, dann habe ich doch das schleichende Gefühl, dass mir das Autofahren von Herstellern vermiest werden soll.

All die Herlferlein, oder wie man sie auch nennt "moderne Fahrassistenzsysteme", wie Einparkhilfe, Spurassistent und automatische Notbremse, Spurverlassenswarner und schließlich Eyesight gaukeln einem Sicherheit vor. Man muss nicht mehr selbst bremsen, wenn man auf ein Hindernis zufährt, die Elektronik regelt auch das Gas geben und manche Autos parken auch schon eigenständig ein.

Ichweiß, es klingt etwas provokativ, aber ich traue mich zu behaupten, dass dadurch immer weniger wirklich ein Auto beherrschen bzw. überhaupt "autofahren" können.

Ich jedoch möchte ein Auto fahren, es in Grenzbereichen spüren und erleben, im Winter driften und das Gefühl haben, dass ich das Auto beherrsche und nicht die Elektronik.
In diesem Sinne könnte ich auf die meisten elektronischen Assistenten verzichten, mein Auto wäre so billiger und wahrscheinlich auch weniger reperaturanfällig. So schön der neue Outback auch ist, mein jüngster Subaru ist trotzdem aus dem Jahre 2002!

Wahrscheinlich bin ich mit diesem Denken wohl schon eher ein aussterbendes Autofahrerfossil. :D

Thömu

Profi

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2

Montag, 2. April 2018, 15:05

Ich kenn noch jemand :tschuess:

IKR

Fortgeschrittener

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3

Montag, 2. April 2018, 15:41

+1 :thumbsup:

Bis auf deine Aussagen zum Fahren in Grenzbereichen und Driften - brauch ich persönlich nicht - bin ich voll bei dir und unterstütze jeden deiner Sätze. :thumbup:

TimoHipp

Anfänger

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4

Montag, 2. April 2018, 17:20

100% Zustimmung und genau aus diesem Grund habe ich mir vor 1 Woche einen WRX STI bj 2007 gekauft.

Hier darf noch selber gefahren werden.

Und auch gleich mal ein Herzliches Willkommen an alle hier.

Timo

diablo

Fortgeschrittener

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5

Montag, 2. April 2018, 18:02

Hallo !
Als Fahrer eines 2007er Legacy`s muss ich mich hier auch mal einklinken. Ich kann das weitgehenst auch so unterschreiben. Gerade in Bezug auf Winter/Spaß/ mal quer stehen, sehe ich das ähnlich.
Früher ,vor ca. 15 bis 20 Jahren,als ich meinen Füherschein relativ frisch hatte, (klar,da war man noch jünger) , hat man sich beim ersten Schnee buchstäblich gefreut wie ein "Schneekönig" und ist erstmal ne Runde gefahren. Und es ging nicht nur mir so, egal ob der Handwerker im Sprinter auf dem Weg zurück in die Firma, der Familienpapa im Pampersbomber oder der verpickelte Führerscheinneuling,...hier und da wurde man immer wieder mal Zeuge eines Handbremsdrifts um die Ecke ,ob er nun gut ging oder in einer Drehung endete,..völlig egal,...man schmunzelte einfach mit,weil es jeden mal packte. Heute geht das nicht mehr und man sieht es auch nicht mehr.
Erstens:,....alles kontrolliert von der Bordelektronik, elektrische Handbremse per Knopfdruck und ohne Funktion während der Fahrt, die Autos von heute MÜSSEN absolut narrensicher sein, kein Schlenker, keine durchdrehenden Räder,alles absolut sicher. Einerseits ist das natürlich gut, es fahren ( ich vermute genau DESHALB ) so viele Blindschleichen und Angsthasen umher, da ist ein komplett narrensicheres Auto natürlich für den Fahrer und dessen Umwelt gold wert. Auch für meine Sicherheit, denn mit heutigen Autos kann man auf regennasser Fahrbahn in einer Kurve trotzdem einfach voll drauftreten und eine Kollone "langsamer" Auto überholen,ohne das das Fahrzeug in den Gegenverkehr zirkelt. Danke ! ! . Somit lebe ich,bzw. meine Familie eventuell etwas länger und werde nicht von Leuten abgeräumt,die noch nie ein Auto ohne ABS,Traktionskontrolle usw. gefahren haben.
Zweitens: Heutzutage ist es absolut verpönt,mal Schnee nur einen Hauch von Spaß zu haben. Sobald man mal einen kleinen Drift in freier Wildbahn riskiert und gesehen wird,wird man sofort angehupt,angeblinkt, es wird mit einem Zettel und Stift in der Hand wild rumgewunken was so viel symboliesieren soll wie " Ich hab deine Nummer,ich zeig dich an,das ist mein gutes Recht".
Deshalb macht es kaum noch Spaß im Winter ein bißchen Auto zu fahren nach der alten Schule. Aber zumindest ist es ein gutes Gefühl ein Auto zu besitzen,was das noch kann... ;)

Das ist meine Meinung dazu,..schlagt mich JETZT ! 8)
Gruß Mario!

PS: Ich weiß das ich in den nächsten paar Jährchen auch so ein Auto haben werde,...geht halt nicht anders,...die Technik und die Hersteller machen für mich da leider keine Ausnahme. Mein Traum wäre: Bei einem Neuwagen die Haken genau DA zu machen wo ich sie gerne hätte,..aber das sind Punkte,die niemals auf der Liste stehen werden... :frown:

GT-Driver

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6

Montag, 2. April 2018, 18:14

???

Diese Argumente sind fast so alt wie das Auto selbst.
Immer wenn etwas neues auf den Markt kam stöhnten die "guten" Autofahrer auf.

Servolenkung - ist was für Weicheier
Sicherheitsgurt - gefährdet Leben
ABS - verlängert den Bremsweg
Allrad - braucht kein Mensch
Frontantrieb - ist was für Anfänger
Xenon (auch schon bei H4)- blendet nur den Gegenverkehr

Fakt ist aber, das etwa 90% der Autofahrer (nach Ansicht ALLER) nicht autofahren können.

Sei es wie es ist, das Auto ist ein Massenprodukt, also für die gefühlten 90% der Käufer.
Fakt ist auch, es wird nur das produziert was verkauft wird (außer bei gesetzlichen Vorgaben).
Und was will die Masse der Autofahrer ?
...genau, alles muß leicht und sicher gehen, die eigene Verantwortung hangt am Schlüsselbund
für das Gehirn ist kein Platz mehr und Schuld sind sowieso immer die anderen.

Der "Individualverkehr" ist schon lange nicht mehr das Maß der Dinge.

Freuen wir uns also darüber, das es für die 10%-Minderheit, noch Alternativen gibt.

Und hoffen wir, das wir wirklich so gute Autofahrer sind wie wir glauben.
Wenn Dein Auto wie auf Schienen läuft,
bist Du wahrscheinlich zu langsam :whistling:


daddy

Fömi im Impreza GT Club

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7

Montag, 2. April 2018, 18:49

Hallo! ...
IWahrscheinlich bin ich mit diesem Denken wohl schon eher ein aussterbendes Autofahrerfossil. :D
:knuddel: ...und Du bist nicht allein. :tschuess:

Lucullus

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8

Montag, 2. April 2018, 21:43

Ein schöner Ansatz wäre es doch wenn man bei der Konfiguration von Neuwagen wirklich von einer Grundversion ausgehen würde wo nur das mechanisch nötigste drin ist und man dann wirklich alle Sicherheits und Komfortfeatures einzeln dazuwählen kann. Dies wäre vor allem deshalb sinnvoll weil es DEN guten Autofahrer wohl kaum gibt: Einer kann vielleicht in wenigen Sekunden in die kleinste Parklücke einparken, dafür hat er keinen Plan wie sich das Fahrzeug auf rutschigem Untergrund beherrschen lässt. Der könnte dann zum Beispiel Stabilitätskontrolle dazuwählen und auf den Parkassistenten verzichten. Ein anderer bewegt sich vielleicht absolut souverän durch chaotischen Stadtverkehr, ist aber unsicher auf der Autobahn. Der braucht dann zum Beispiel keinen Totwinkel Assistent und nimmt lieber einen Tempomat mit Notbremsfunktion.

Dimce

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9

Montag, 2. April 2018, 22:02

@GT-Driver

Auf den Punkt gebracht!
Ich kenne auch noch die Zeiten vor ABS etc.
Aber in Zeiten wo ein Stadtmensch an einer Kreuzung ohne Ampelsteuerung in Panik gerät und das Denken gänzlich einstellt, ist es gut diverse Helfer im Auto zu haben.
Einige Sachen kann man ja durchaus abschalten.

Ha.Ha.Ha.

Schüler

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10

Montag, 2. April 2018, 22:12

Das Jahr 1886 gilt als Geburtsjahr des modernen Automobils, da Karl Benz in diesem Jahr das
erste Auto mit einem Verbrennungsmotor erfunden hat. Im weiteren zeitlichen Verlauf sind
immer mehr Autos verkauft worden und Mitte des 20. Jahrhundert herrschte reger
Betrieb auf den deutschen Straßen, wobei an dieser Stelle auch festzuhalten ist, dass mit dem stetig
zunehmendem Verkehr auch die Zahl der Toten nach Autounfällen angestiegen ist. Diese
negative Tatsache gilt als Anlass für viele Ingenieure und Autokonstrukteure die Sicherheit
der Insassen fortlaufend zu verbessern.
Und das ist für alle auch gut so!
Wer driften, rasen oder sonst was will, der sollte nachts auf einen Truppenübungsplatz fahren, oder
tagsüber zum Ring.

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11

Dienstag, 3. April 2018, 07:56

Das eigentliche Problem ist doch, daß es im normalen Alltag keinen Platz zum autofahren gibt. Ich stau mich täglich ungefähr 2h ins Büro und zurück. Das hat mit selbstbestimmtem autofahren 0% zu tun. In Zukunft wird es nicht besser werden. Ich freu mich jetzt schon auf ein autonom fahrendes "Was_auch_immer" , was mir endlich diese bescheuerte Tätigkeit abnimmt. Ich rasiere mich dann in der Zeit, oder les ein Buch, oder lese im Subaruforum. Da fallen mir spontan viele Dinge ein, mit der ich diese Zeit deutlich sinnvoller verbringen könnte, als auf die Bremslichter des vor mir befindlichen Fahrzeuges zu starren. Die Fahrt in den Urlaub zu verschlafen und am Urlaubsort entspannt auszusteigen hat auch was. Ehrlich, ich freu mich auf die Zukunft.

Gab

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12

Dienstag, 3. April 2018, 09:36

Kann doch jeder fahren was er will. Wer auf ohne Alles steht kann sich doch einfach irgendeine alte Gurke kaufen. Gibt der Markt doch alles her...................
Haste ein super Auto ohne Helferlein, günstigen Unterhalt und sogar Werterhalt/Wertsteigerung. Quasi echtes schwitzen und sterben wie ein Mann, mit ner richtigen Portion Umweltverschmutzung und das alles äusserst günstig.

Alle anderen erfreuen sich an den neuen Technologien die Leben retten und Komfort bieten.

patGT

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13

Dienstag, 3. April 2018, 10:01

Alle anderen erfreuen sich an den neuen Technologien die Leben retten und Komfort bieten.


...und den verweichlichten Konsummenschen von heute noch ein weiteres Stückchen unselbständiger machen. Es hat alles zwei Seiten.
Der durchschnittliche Mensch ist doch auf dem Wege, ein komplett verhätscheltes Stück Biomasse zu werden, welches nichts mehr auf die Reihe kriegt - ausser zu konsumieren und vielleicht die erlernte berufliche Tätigkeit auzuüben, wenn überhaupt.
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Ha.Ha.Ha.

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14

Dienstag, 3. April 2018, 12:35

@pat GT: Ich bin kein verhätscheltes Stück Biomasse (welch ein Blödsinn), kriege das meiste auf die Reihe und bin weder ein verweichlichter Konsummensch, noch unselbständig.
Aber ich arrangiere mich mit den Gegebenheiten, die sich den Erfordernissen anpassen. Und im heutigen Strassenverkehr sind viele bisherige Innovationen mehr als erforderlich und sinnvoll. Von daher: weiter mit Neuerungen, die helfen, den möglichen frühen Tod zu vermeiden. Selbst Tempolimit 130km/ hielte ich in diesem Zusammenhang für angebracht.

patGT

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15

Dienstag, 3. April 2018, 13:43

@pat GT: Ich bin kein verhätscheltes Stück Biomasse (welch ein Blödsinn), kriege das meiste auf die Reihe und bin weder ein verweichlichter Konsummensch, noch unselbständig.


Was du hier als Blödsinn bezeichnest, wird leider immer mehr zur Tatsache. Mach doch bloss mal die Augen auf. Es ist wie mit den sozialen Medien. Die Technik allein ist nicht das Problem, aber was sie mit den Leuten anrichtet respektive zu was sie instrumentalisiert wird. Schön für dich, wenn du noch selber denkst. Ich zähle mich auch zu der Sorte.


Zitat

Aber ich arrangiere mich mit den Gegebenheiten, die sich den Erfordernissen anpassen. Und im heutigen Strassenverkehr sind viele bisherige Innovationen mehr als erforderlich und sinnvoll. Von daher: weiter mit Neuerungen, die helfen, den möglichen frühen Tod zu vermeiden. Selbst Tempolimit 130km/ hielte ich in diesem Zusammenhang für angebracht.


Hier sind wir schon im Bereich des persönlichen Geschmacks respektive es gibt nicht die unabhängige Wahrheit, sondern nur Interpretationen vom jeweiligen Standpunkt aus. Natürlich ist nichts einzuwenden gegen eine Verbesserung der Sicherheit auf den Strassen. Doch was "erforderlich und sinnvoll" ist, darüber kann man debattieren.
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SvenNY

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16

Dienstag, 3. April 2018, 14:00

Als Fahrer eines Bj 99 Impreza stimme ich dir da voll und ganz zu . Jedoch muss man das ganze aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten . Dinge wie ABS oder Notbremsassistenten retten einfach Leben . Stell dir vor dein Kind rennt über einen uneinsehbaren Zebrastreifen . Ein Auto kommt angefahren , nicht in der Lage das Kind zu sehen welches gleich auf die Straße rennt . Was wäre dir lieber? Ich mit meinem 99er Impreza , kein ABS , kein Notbremsassistent ....oder Nachbar Müller Mit seiner 2018er E Klasse .

Fakt ist wir würden beide nicht mehr bremsen können ....der Computer des Autos schon . Ohne Diskussion sind Moderne Autos einfach sicherer für alle.
Ein anderes Thema sind dinge wie der Einparkassistent .....Schilder Erkennung....Abstandstempomat. Nice to have . Drehzahl gleicht sich automatisch an beim runterschalten - nice to have . Ich brauchs nicht und ich wills nicht . denn wie du schon sagtest hat man doch gern selbst das Auto unter Kontrolle .
If in doubt, flat Out!

patGT

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17

Dienstag, 3. April 2018, 14:15

Ein anderes Thema sind dinge wie der Einparkassistent .....Schilder Erkennung....Abstandstempomat. Nice to have . Drehzahl gleicht sich automatisch an beim runterschalten - nice to have . Ich brauchs nicht und ich wills nicht . denn wie du schon sagtest hat man doch gern selbst das Auto unter Kontrolle .


Gerade der Abstandstempomat ist eine gute Sache - wenn richtig eingesetzt. Die grassierende Seuche des nicht mal mehr ansatzweise eingehaltenen Sicherheitsabstandes auf Autobahnen kann damit wirkungsvoll bekämpft werden.

Der Notbremsassistent ist übrigens kein Allheilmittel. Ein autonom fahrendes Uber-Taxi hatte kürzlich keine Chance, wenn jemand hinter einem Auto hervor unvermittelt auf die Strasse läuft.
Physik bleibt Physik, auch wenn oft das Gegenteil suggeriert wird.
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Gab

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18

Dienstag, 3. April 2018, 14:24

Frage ist eher ob die Leute die das Neue verteufeln es überhaupt mal genutzt haben.
Meistens sinds eher die Leute die schimpfen, die sich das Neue einfach nicht leisten können und sich auf diesem Weg rechtfertigen.
Ganz ehrlich, wer ne 2018er E Klasse fährt und danach nen 2002er Legacy und dann behauptet der Legacy ist geiler, hat leider nicht mehr alle Tassen im Schrank :-)
Und Leute die ihre Autos "beherrschen" sind die die immer in der Zeitung stehen, leider Gottes........

Silver007

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19

Dienstag, 3. April 2018, 15:08

Tja - den Fortschritt kann man nicht aufhalten.

Wichtig finde ich immer, dass die Elektronik den Fahrer unterstützt - und nicht bevormundet.
Wenn ich das ESP bei einem sportlich angelegten Fahrzeug ausschalten will, sollte es auch ausgehen (und nicht im Hntergrund weiterarbeiten, wie so oft).

Die Elektronik sollte auch nicht genutzt werden, um andere Konstruktionsschwächen zu kaschieren (früh einsetzendes ESP, da das Fahrwerk im Grenzbereich nichts taugt oder Kamera oder Parkpiepser, weil die Karosse absolut unübersichtlich gestaltet ist).

Ansonsten darf man nicht vergessen, dass viele Neuerungen der Sicherheit dienen. Man muss sich nur die Crashtests aus den 50er und 60er Jahren mal anschauen...

Ich kann trotzdem die Einstellung des Threadstarters gut verstehen. Es geht etwas von der Ursprünglichkeit verloren. Ab und zu sollte jeder mal eine Fahrt mit einem alten Defender machen. Da freut man sich wie ein kleiner Junge, wieder mit Muskelkraft eine Fahrmaschine zu lenken, die laut rau und martialisch den Weg entlangstampft.

Was die Zukunft des autonomen Fahrens angeht: Irgendwann wird es sicherlich soweit sein. Zynisch finde ich aber, wenn selbstfahrende Karren alles machen - und es dann bei einem Unfall heißt: Da hätte jetzt aber der Fahrer eingreifen müssen. Da sage ich nur: Weckt mich, wenn die Dinger alles können und das auch rechtlich abgesichert ist. Als Computer-Aufpasser muss ich mich nicht betätigen. Da kann ich auch gleich selbst fahren....

Ha.Ha.Ha.

Schüler

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20

Dienstag, 3. April 2018, 15:30

ZITAT: "Ganz ehrlich, wer ne 2018er E Klasse fährt und danach nen 2002er Legacy und dann behauptet der Legacy ist geiler, hat leider nicht mehr alle Tassen im Schrank :-)
Und Leute die ihre Autos "beherrschen" sind die die immer in der Zeitung stehen, leider Gottes........" :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: