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SubiBear

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1

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 22:38

Alle Jahre wieder: Feinstaubbelastung an Silvester

Moin Zusammen

Das kam heuite Abend in der "aktuellen Stunde" des WDR:

Zitat

Der Feinstaub war eins der Themen 2017 – dabei war der Diesel immer im Mittelpunkt.
Dabei spielt gerade zum Jahreswechsel eine ganz andere Feinstaubquelle eine große Rolle: die Silvesterknallerei. Der Feinstaub der Silvesternacht 2016 entsprach dem Autoverkehr von fast zwei Monaten.

[Anmerkung der Redaktion: Fälschlicherweise wird in diesem Beitrag Sidney als Hauptstadt Australiens angegeben. Natürlich ist Canberra die Hauptstadt]
Link zum Video:
}[url]https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/aktuelle-stunde/video-feinstaub-an-silvester-100.html[/url] {verfügbar bis 27/12/18]
"Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen."
© Mark Twain

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SubiBear« (27. Dezember 2017, 22:44)


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2

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 08:02

Kam gerade im Radio, auch in 2017 wird wieder ein Umsatzplus bei Feuerwerk erwartet. Ich brauch das nicht....

Berni-87

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3

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 13:40

Hab ich auch schon immer gesagt, hatte nur nie Zahlen dazu. Nur den normalen gesunden Verstand.

SubiBear

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4

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 23:31

@Berni-87:
Hab ich auch schon immer gesagt, hatte nur nie Zahlen dazu. Nur den normalen gesunden Verstand.
Herzlichen Glückwunsch! Dann hast Du definitiv mehr davon, als die absolute Mehrheit unserer Politiker- und Verwaltungsangestellten-Kaste in Deutschland, denen es i.d.R. nur um Selbstzweck oder (strafbewehrte) Durchsetzung ihrer Ideologie zum Thema "Luftreinhaltung" in den Innenstädten geht und die genau wissen, bei welchen Zielgruppen es besser ist, sich bedeckt zu halten...




Wen die Messwerte seit 2002 interessieren:
http://gis.uba.de/website/silvester/
Erläuterungen dazu hier
Vor etwa fünf Jahren hat die Stadtverwaltung einer grossen Stadt im Ruhrgebiet (ich finde es auf die Schnelle leider nicht wieder) festgestellt, dass auf Platz zwei der höchsten jährlichen Feinstaubbelastung der 24.Dezember zwischen 17 und 23 Uhr ist,: wenn gaaanz viel Verkehr auf den Strassen in NRW ist :lolaway: - ach nee: wenn die meisten Kamine angeworfen und Kerzen angezündet und deutlich weniger PKW und fast keine LKW unterwegs sind. Damit wurde auch der Amtsleiter der Behörde von einem Redakteur des WDR konfrontiert im Bezug auf die errichteten Umweltzonen. Diese Fakten interessierten den Herren herzlich wenig, er sah seine Aufgabe lediglich darin, das akribisch umzusetzen, was sein Dienstherr angeordet hatte. Es klang eindeutig heraus, dass ihn jedes rechtlich mögliche Mittel als Kommunalfürst gelegen kam, um den Individualverkehr in den Städten möglichst effektiv einzuschränken :burn: - und dann wundern sich die Stadträte und Bürgermeister über Politikverdrossenheit der Bürger....? Es ist zum :Lolschild: wenn es nicht so :erschreck: wäre...
Das Einzige, was anno 2017 jetzt anders ist: wer einen Verbrenner fährt ist böse und muss gegängelt werden - wer ein E-Auto kauft und sein altes Auto verschrotten lässt ist ein guter Mensch, denn das E-Auto ist ja emissionsfrei (was natürlich Unfug ist).
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Cetin

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5

Freitag, 29. Dezember 2017, 01:45

Ich als "militanter" Nichtraucher mache mir seit Jahren, nein Jahrzehnten Gedanken darüber, wie hoch wohl die Umweltbelastung durch Zigarettenrauch sein dürfte, aber habe hierzu aber noch nirgends Zahlen gesehen. Da müsste doch die Umweltbelastung um Grössenordnungen über derjenigen der Silvesterknallerei liegen oder irre ich mich da?

Berni-87

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6

Freitag, 29. Dezember 2017, 07:09

@SubiBear: eine Einschränkung des Individualverkehrs in den Ballungszentren halte ich durchaus für
sinnvoll, allerdings denke ich weniger an pauschale Fahrverbote sondern an einen deutlich Attraktiveren
ÖPNV mit genügend bezahlbaren Parkmöglichkeit ausserhalb dieser Gebiete mit Anbindung an U- und
S-Bahnen.

@Cetin: vor ein paar Monaten habe ich was gelesen mit 1 Zigarette = ca. 40min Diesel fahren. Hatte
aber glaube ich keine Angabe zum Modell des Diesels und der Euronorm. Habe auf die schnelle aber
keine Quellenangabe.

Carver

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7

Freitag, 29. Dezember 2017, 14:07

kann man die Raketen ned beim VAG-Händler kurz updaten lassen und dann ist alles gut?

IKR

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8

Freitag, 29. Dezember 2017, 17:34

Tja, anscheinend hat sich das sogenannte "Gutmenschentum" überall ausgebreitet und wie man sieht, nun auch hier im 'Forum. Ist nicht als Beleidigung gemeint sondern nur als sachliche Feststellung.
Silvesterfeuerwerk könnte ja eventuell Spaß machen, was man als Gutmensch natürlich direkt mit kritischen Augen betrachten und sofort eine damit verbundene "ach so fürchterliche und schwerst gesundheitsschädliche " Luftverschmutzung feststellen muss.
Liebe Gutmenschen, ich müsste schon längst schwer lungenkrank sein nach all der jährlichen Sylvesterfeuerwerkerei in den vergangenen 50 Jahren, seit ich das mache.
Aber ätsch, liebe Gutmenschen gegen das Sylvesterfeuerwerk, ich kann euch leider den Gefallen nicht tun, eurer Weltverbesserei zu entsprechen, denn ich bin kerngesund und quietschfidel. :D :tschuess:

Berni-87

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9

Freitag, 29. Dezember 2017, 17:52

@IKR: an dich erst mal ein großes HÄÄH?!?
Mal ganz ehrlich: was hat nüchterne Betrachtung von Daten mit Gutmenschen zu tun?
Der Leitsatz von meinem Chef ist immer: wenn wir wissen, dass wir 100% nicht erreichen können, dann
machen wir lieber 70% bevor wir garnichts machen. (Beispiel: wir werden nie eine Logistik haben, die
überhaupt keine Fehler macht. Aber deshalb keine Verbesserungen machen um Fehler zu reduzieren?)

Übertragen auf dieses Thema: Viel Aufwand betreiben um durch Verbannung von Autos aus den
Innenstädten 10% Schadstoffe zu reduzieren oder andere Maßnahmen durchsetzen die mit weniger
Aufwand mehr bringen?

Aber eigentlich ist die Diskussion sowieso sinnlos, da jeder sein Auto, seine Zigaretten, sein Feuerwerk
braucht und doch gefälligst die anderen Verzichten sollen. Und mein Strom kommt übrigens aus der
Steckdose!

SubiBear

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10

Dienstag, 2. Januar 2018, 09:31

Eigenverantwortliches Handeln...

Moin Zusammen
@SubiBear: eine Einschränkung des Individualverkehrs in den Ballungszentren halte ich durchaus fürsinnvoll, allerdings denke ich weniger an pauschale Fahrverbote sondern an einen deutlich AttraktiverenÖPNV mit genügend bezahlbaren Parkmöglichkeit ausserhalb dieser Gebiete mit Anbindung an U- und S-Bahnen.
@Berni-87: von der Theorie ja alles richtig, aber es gibt tatsächlich immer noch Menschen, die in den Innenstädten mit entsprechender Umweltzone wohnen und regelmässig (beruflich, privat, ...) an ein Ziel gelangen müssen / wollen, dass mit vertretbarem zeitlichen Aufwand mit öff. Verkehrsmitteln nicht erreichbar sind (gerade in etwas ländlicheren Regionen) und / oder die sich täglich darauf verlassen müssen, eben dort auch sicher und zuverlässig hinkommen zu müssen. Somit scheidet die Deutsche Bahn schon mal aus, bei der tagelang auf einigen Strecken keine Züge fahren, weil Schienen vereist, ein Baum auf die Gleise gekippt, es generell zu warm/kalt/nass/trocken ist.... :thumbdown:

Zudem wäre ein wenig mehr eigenverantwortliches Handeln aller Beteiligten natürlich schön; wir hatten diesen Aspekt schon an anderer Stelle:
Entfernungen unter ca. 8 km fahre ich wenn es irgend geht mit dem Fahrrad. Aber wenn ich was zu transportieren habe, dann nehme ich das Auto. Nur das kann man auch oft auch mit anderen
Wegen kombinieren und dann finde ich das okay...

Bei uns in der Strasse sehe ich regelmässig zwei Fahrzeugführer, die zum Bäcker (500m) und zum Kiosk (300m) mit dem PKW fahren und ihre Balgen zur Grundschule (800m). Da kann ich nur :frown:

Sind die Gleichen, die regelmässig zum shoppen für einen Tag nach Mailand oder London mit dem Billigflieger jetten und meinen mich anlasslos anpampen zu können wegen meines "riesigen überdimensionierten Wagens der die Umwelt belastet"
kann man die Raketen ned beim VAG-Händler kurz updaten lassen und dann ist alles gut?
Gute Idee!! :thumbup:


Tja, anscheinend hat sich das sogenannte "Gutmenschentum" überall ausgebreitet und wie man sieht, nun auch hier im 'Forum

@IKR: was sich hier offensichtlich nochmehr ausbreitet sieht Man(n) an Deinem Kommentar. Sorry, aber eigentlich bin ich solch eine völlig neben der Spur liegenden Beitrag von Dir nicht gewohnt :frown: - ich schliesse mich da

@Berni-87: mit einem +1 :thumbsup: an.
Übertragen auf dieses Thema: Viel Aufwand betreiben um durch Verbannung von Autos aus denInnenstädten 10% Schadstoffe zu reduzieren oder andere Maßnahmen durchsetzen die mit weniger Aufwand mehr bringen?

Aber eigentlich ist die Diskussion sowieso sinnlos, da jeder sein Auto, seine Zigaretten, sein Feuerwerk braucht und doch gefälligst die anderen Verzichten sollen. Und mein Strom kommt übrigens aus der Steckdose!
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Eric

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Dienstag, 2. Januar 2018, 11:05

@SubiBear:
guter, tiefgründiger Beitrag ... regt zum Nachdenken an.

Alleine schon die tendenziöse Praxis rund um CO2 sollte man genauer betrachten. Der CO2-Anteil in der Luft beträgt gerade mal 0,04 %. Steigt CO2 um 10 % an, hätten wir 0,044 %! Was passiert aber mit dem CO2 in der Luft? Suchbegriff: Planzen und Fotosynthese. Denn CO2 bedeutet "Leben" oder Wachstum, nämlich C = Kohlenstoff (Baustoff in der Natur) und O2 = Sauerstoff. Mehrere tausend Wissenschaftler haben schon dazu aufgerufen, die tendenziöse Lüge rund um CO2 und das damit verbundene "Marketing" (Steuern, Abgaben, usw.) zu korrigieren. Was vermutlich nun nicht dazu aufruft, möglichst viel CO2 zu produzieren, sondern die ganze Diskussion in eine reale und ganzheitliche Betrachtung zu bringen.

Nachforschen und selber denken und umsetzen in Richtung einer naturbezogenen Lebensweise ist meine ganz persönliche Antwort darauf. Man kann Umweltschutz ganz aktiv und einfach selbst betreiben, z.B. in Kosmetik (nur auf die Haut schmieren, was man auch essen würde, z.B. Kokosöl), Ernährung, Wäsche waschen (z.B. grüne Energiewaschkugel), usw. und dabei sogar noch Geld sparen ...

SubiBear

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12

Mittwoch, 3. Januar 2018, 09:55

@Eric:

Danke für die Blumen - freut mich, dass meine Botschaft bei Dir angekommen ist :thumbup:

Dafür beschwert sich auch heute wieder die Presse gebetsmühlenartig, dass immer noch zu Wenige ein E-Auto kaufen und noch nicht genug Steuergelder ausgegeben wurden: von den 600 Mio :!: staatlicher E-Auto-Subvention wurden bis jetzt erst 65 Mio € ausgegeben [klick ].
Das geht ja mal gar nicht: nun muss aber endlich mal was für die Umwelt getan werden :fluch: :!:
....dass WIR der Staat sind und die meisten Subventionsempfänger für E-Autos arme Unternehmen sind, wird natürlich geflissentlich verschwiegen. :thumbsup:
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IKR

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13

Mittwoch, 3. Januar 2018, 20:55

Moin Zusammen
@SubiBear: eine Einschränkung des Individualverkehrs in den Ballungszentren halte ich durchaus fürsinnvoll, allerdings denke ich weniger an pauschale Fahrverbote sondern an einen deutlich AttraktiverenÖPNV mit genügend bezahlbaren Parkmöglichkeit ausserhalb dieser Gebiete mit Anbindung an U- und S-Bahnen.
@Berni-87: von der Theorie ja alles richtig, aber es gibt tatsächlich immer noch Menschen, die in den Innenstädten mit entsprechender Umweltzone wohnen und regelmässig (beruflich, privat, ...) an ein Ziel gelangen müssen / wollen, dass mit vertretbarem zeitlichen Aufwand mit öff. Verkehrsmitteln nicht erreichbar sind (gerade in etwas ländlicheren Regionen) und / oder die sich täglich darauf verlassen müssen, eben dort auch sicher und zuverlässig hinkommen zu müssen. Somit scheidet die Deutsche Bahn schon mal aus, bei der tagelang auf einigen Strecken keine Züge fahren, weil Schienen vereist, ein Baum auf die Gleise gekippt, es generell zu warm/kalt/nass/trocken ist.... :thumbdown:

Zudem wäre ein wenig mehr eigenverantwortliches Handeln aller Beteiligten natürlich schön; wir hatten diesen Aspekt schon an anderer Stelle:
Entfernungen unter ca. 8 km fahre ich wenn es irgend geht mit dem Fahrrad. Aber wenn ich was zu transportieren habe, dann nehme ich das Auto. Nur das kann man auch oft auch mit anderen
Wegen kombinieren und dann finde ich das okay...

Bei uns in der Strasse sehe ich regelmässig zwei Fahrzeugführer, die zum Bäcker (500m) und zum Kiosk (300m) mit dem PKW fahren und ihre Balgen zur Grundschule (800m). Da kann ich nur :frown:

Sind die Gleichen, die regelmässig zum shoppen für einen Tag nach Mailand oder London mit dem Billigflieger jetten und meinen mich anlasslos anpampen zu können wegen meines "riesigen überdimensionierten Wagens der die Umwelt belastet"
kann man die Raketen ned beim VAG-Händler kurz updaten lassen und dann ist alles gut?
Gute Idee!! :thumbup:


Tja, anscheinend hat sich das sogenannte "Gutmenschentum" überall ausgebreitet und wie man sieht, nun auch hier im 'Forum

@IKR: was sich hier offensichtlich nochmehr ausbreitet sieht Man(n) an Deinem Kommentar. Sorry, aber eigentlich bin ich solch eine völlig neben der Spur liegenden Beitrag von Dir nicht gewohnt :frown: - ich schliesse mich da

@Berni-87: mit einem +1 :thumbsup: an.
Übertragen auf dieses Thema: Viel Aufwand betreiben um durch Verbannung von Autos aus denInnenstädten 10% Schadstoffe zu reduzieren oder andere Maßnahmen durchsetzen die mit weniger Aufwand mehr bringen?

Aber eigentlich ist die Diskussion sowieso sinnlos, da jeder sein Auto, seine Zigaretten, sein Feuerwerk braucht und doch gefälligst die anderen Verzichten sollen. Und mein Strom kommt übrigens aus der Steckdose!

Ob mein Beitrag als grenzwertig angesehen wird, ist mir völlig egal! Er zeigt meinen zunehmenden Frust und Ärger über die zunehmende Tendenz, alles immer mehr zu reglementieren, insbesondere bei Sachen, die einfach Spaß machen.
Zum Thema Feinstaub: Ich bin Jahrgang 51 und zumindest in den ersten 15 Jahren meines Lebens waren Kohle- oder Ölöfen in der absoluten Mehrzahl die Wärmeerzeuger in den Wohnungen. Feinstaubmessungen gab es nirgendwo. Ich behaupte, wenn es sie mit den heutigen Messtechniken gegeben hätte und die heute erlaubten Innenstadtwerte angelegt worden wären, hätte man mindestens die Hälfte aller Öfen tageweise stilllegen müssen. Was die Bevölkerung dazu gesagt hätte, mag sich jeder selbst ausmalen. Weiterhin frage ich mich, wieso wir in unserer Kindhei in der Großstadt bei diesen damaligen Feinstaubwerten während der kalten Jahreszeit überhaupt groß geworden sind ohne "ach so schlimme" Lungenschädigungen. Und hier zum wiederholten Male: Wieso sind die erlaubten Feinstaubwerte in Großraumbüros zigfach höher, wenn doch Feinstaub so gefährlich ist? Das zeigt ebenfalls, was für ein "Hype" das ist, um eine moderne Bezeichnung für eine übertriebene Aufregung zu benutzen. Meine letzten Sätze zu diesem Thema: Mit dem Thema Feinstaub kann wieder wunderschön "eine neue Sau durchs Dorf getrieben werden" und die Autokonjunktur durch den Verkauf neuer Autos aufrecht erhalten werden.
So, nun kann sich jeder, der will, wieder über diesen Beitrag aufregen, das ist mir völlig schnuppe!

Nomad

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14

Mittwoch, 3. Januar 2018, 22:15

Bei uns in der Strasse sehe ich regelmässig zwei Fahrzeugführer, die zum Bäcker (500m) und zum Kiosk (300m) mit dem PKW fahren und ihre Balgen zur Grundschule (800m). Da kann ich nur

Sind die Gleichen, die regelmässig zum shoppen für einen Tag nach Mailand oder London mit dem Billigflieger jetten und meinen mich anlasslos anpampen zu können wegen meines "riesigen überdimensionierten Wagens der die Umwelt belastet"


Sind auch die gleichen, die auf ihren uralten runtergerittenen 3er Diesel Golf auf die Rückscheibe "Mein Auto hat keine Schummelsoftware!" kleben, oder?
Und so leid es mir tut, ja, ich habe in der Tat schonmal genau diese Konstellation aus Fahrzeug und Aufkleber gesehen.

Aber das eigentliche Thema - "buhuhuuuu, Feinstaub durch Feuerwerk" - ist ja auch wieder interessant.
Da kommen aber auch andere Argumente auf. Keine Ahnung, wie legitim die sind, aber twitter war die Tage vor Silvester voll davon: Die Veteranen, die Kinder, die Tiere etc. pp.

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15

Donnerstag, 4. Januar 2018, 07:56


Ob mein Beitrag als grenzwertig angesehen wird, ist mir völlig egal! Er zeigt meinen zunehmenden Frust und Ärger über die zunehmende Tendenz, alles immer mehr zu reglementieren, insbesondere bei Sachen, die einfach Spaß machen.
Zum Thema Feinstaub: Ich bin Jahrgang 51 und zumindest in den ersten 15 Jahren meines Lebens waren Kohle- oder Ölöfen in der absoluten Mehrzahl die Wärmeerzeuger in den Wohnungen. Feinstaubmessungen gab es nirgendwo. Ich behaupte, wenn es sie mit den heutigen Messtechniken gegeben hätte und die heute erlaubten Innenstadtwerte angelegt worden wären, hätte man mindestens die Hälfte aller Öfen tageweise stilllegen müssen. Was die Bevölkerung dazu gesagt hätte, mag sich jeder selbst ausmalen. Weiterhin frage ich mich, wieso wir in unserer Kindhei in der Großstadt bei diesen damaligen Feinstaubwerten während der kalten Jahreszeit überhaupt groß geworden sind ohne "ach so schlimme" Lungenschädigungen. Und hier zum wiederholten Male: Wieso sind die erlaubten Feinstaubwerte in Großraumbüros zigfach höher, wenn doch Feinstaub so gefährlich ist? Das zeigt ebenfalls, was für ein "Hype" das ist, um eine moderne Bezeichnung für eine übertriebene Aufregung zu benutzen. Meine letzten Sätze zu diesem Thema: Mit dem Thema Feinstaub kann wieder wunderschön "eine neue Sau durchs Dorf getrieben werden" und die Autokonjunktur durch den Verkauf neuer Autos aufrecht erhalten werden.
So, nun kann sich jeder, der will, wieder über diesen Beitrag aufregen, das ist mir völlig schnuppe!


Die Luft war früher wesentlich schlechter in der Heizsaison. In den 90ern gabs groß angelegte Projekte (Mietermodernisierung) bei dem die Städte großzügige Zuschüsse für eine Gasetagenheizung zahlten. Das war auch die Zeit als der G-Kat flächendeckend eingeführt wurde, damals gabs auch noch regelmäßig im Winter Smogalarm, bei dem dann nur noch Fahrzeuge mit Abgasreinigung fahren durften. Da Du, mit Jahrgang 51, das alles miterlebt hast, müßtest Du Dich auch dran erinnern. :D Schon verdrängt? :zwinker: Oder durftest Du abseits eines Ballungsraumes leben? Da war die Wahrnehmung bestimmt anders, zumal die Ballungsräume sich bevölkerungsmäßig in den letzten 30 Jahren fast verdoppelt haben.
Ach...und die Lungenheilanstalten waren früher nun wirklich nicht leerer als heute. COPD war auch damals schon aktuell....wurde nur anders genannt (Raucherhusten) und in der Bevölkerung einfach toleriert. Wenn es richtig schlimm wurde, nahm man eben Mentholzigaretten. Auch das Raucherbein war damals noch gut verbreitet. Teilweise auch unter Nicht- oder Wenigrauchern.

Das mit den hohen Feinstaubwerten im Büro ist eine Lüge, schau in die Arbeitstättenverordnung und informier Dich.

Gruß, Jörg (MY66)

SubiBear

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Donnerstag, 4. Januar 2018, 11:11

Moin Zusammen,

ich merke: Einige haben nicht so ganz verstanden, worum es eigentlich wirklich ging :nocheck:

@Berni-87: und @Eric: haben es da ganz gut auf den Punkt gebracht:
Aber eigentlich ist die Diskussion sowieso sinnlos, da jeder sein Auto, seine Zigaretten, sein Feuerwerk braucht und doch gefälligst die anderen Verzichten sollen. Und mein Strom kommt übrigens aus derSteckdose!
...Nachforschen und selber denken und umsetzen...
...ich bin raus' hier :tschuess:
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IKR

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17

Donnerstag, 4. Januar 2018, 11:22

Laut aktueller TRGS liegt der allgemeine Staubgrenzwert am Arbeisplatz für "alveolengängige Fraktion" (A-Staub) bei 1,25 Milligramm/Kubikmeter.
Der EU-Grenzwert für Innenstädte liegt bei 50 Mikrogramm(!)/Kubikmeter.
Das Verhältnis der beiden Werte zueinander kann sich jetzt jeder selbst ausrechnen.

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18

Donnerstag, 4. Januar 2018, 11:51

Welche TRGS? 900? Da steht auch drin, daß der zulässige Höchstwert nur max 15min und je nach Substanz bis zu 8x/Schicht auftreten darf. Das die Belastung außerhalb von Räumen niedriger sein muß als innerhalb, ist eigentlich logisch, sonst hätte man keine Möglichkeit die Werte durch Luftaustausch wieder herunter zu bekommen.

Runeflinger

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19

Donnerstag, 4. Januar 2018, 12:04

Welche TRGS? 900? Da steht auch drin, daß der zulässige Höchstwert nur max 15min und je nach Substanz bis zu 8x/Schicht auftreten darf. Das die Belastung außerhalb von Räumen niedriger sein muß als innerhalb, ist eigentlich logisch, sonst hätte man keine Möglichkeit die Werte durch Luftaustausch wieder herunter zu bekommen.


:thumbsup: Sachkundige Nachfragen / Klarstellungen fehlten hier zwischen dem Stammtischgetröte insbesondere einer Person, mit der man nach deren Diskussionsverweigerung

Zitat

So, nun kann sich jeder, der will, wieder über diesen Beitrag aufregen, das ist mir völlig schnuppe!
nicht weiter diskutieren muss.

Aber wenn es andere vom Nachplappern abhält, hat es sich schon gelohnt :)
Der [WRX STI] ist ein perfektes Auto für den zeitgenössischen Intellektuellen." - Mara Delius
- Subaru-Youngtimer: MY86 XT, MY92 Brumby,
... + alltags ein MY90 Mitsubishi Galant EXE
- Winterhure: MY97 Vivio GLi
- Langstrecke: MY04 JDM Subaru Forester STI
- Fun: JDM '05 Impreza WRX STI Spec C "Type RA"

IKR

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Donnerstag, 4. Januar 2018, 12:40

@ Runeflinger
Beruht völlig auf Gegenseitigkeit. :D :tschuess: