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Sonntag, 9. Juli 2017, 15:07

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Retikulum

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42

Sonntag, 9. Juli 2017, 20:58

Link eingefügt

meine 5ct zu dem Thema:

1.) Diesel-Fahrzeuge sind von Abgasnorm zu Abgasnorm (E1-E6) jedesmal um Potenzen besser geworden in Bezug auf CO2-Ausstoss.
2.) Ein Teil an schädlichen Partikeln kommt nicht nur aus dem Auspuff, sondern auch von Verschleißteilen wie Reifen und Bremsen.(hier ist es natürlich egal ob Benziner oder Diesel.
3.) Moderne Diesel sind nicht für einen erhöhten Ozon-Ausstoss verantwortlich. Ganz im Gegenteil, es wird sogar Ozon verbraucht um Stickoxide abzubauen.
3.5) jahrelang lag der Hauptfokus auf der Verminderung des Co2-Ausstosses, die Stickoxide hat man bewusst hinten angestellt, zumal sich beides ausschließt.
4.) Jetzt ein Auto mit Euro 6 zu kaufen macht keinen Sinn, da im Herbst die ersten Fahrzeuge mit Euro 6d kommen. Diese sind noch einmal ein ganzes Stück sauberer (nagel mich nicht fest aber so das ein fünftel von E6)
5.) E6 Fahrzeuge können per Softwareupdate auf E6d aktualisiert werden. Allerdings steigt dabei u.A. der Verbrauch.

Und genau der letzte Punkt ist es der mir aufstößt. Es ist unklar was einen erwartet und ich habe nach einem Update nicht mehr das Fahrzeug das ich gekauft und das ich mir aus diversen Gründen ausgesucht habe. Evtl. verbraucht es dann nicht nur mehr, sondern hat auch noch weniger Leistung.. :cursing:

Quelle: Vortrag „Der Dieselmotor: Haben die Ingenieure versagt?“ von Prof. Dr. Thomas Koch; 03.07.2017 KIT,Karlsruhe)
Ich habe versucht die wesentlichen Punkte des Vortrages darzulegen. Falls ich was falsch wiedergegeben habe korrigiere ich es gerne.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Retikulum« (9. Juli 2017, 21:14)


Retikulum

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43

Sonntag, 9. Juli 2017, 21:12

Ah ein ergänzendes Fazit:

Nein, ich glaube nicht, dass der Diesel tot ist. Diesel mit der Abgasnorm E6d sind um ein vielfaches sauberer und tragen wesentlich zu einer besseren Co2 Bilanz bei. Ob die Diesel-Affäre daher mittel- un langfristig gut oder schlecht ist kann man nicht sagen, was passieren könnte:

1.) Aufgrund der ungewissen politischen Lage mögen viele Ihren alten Diesel verkaufen und sich einen E6d- Diesel kaufen (gut für die Umwelt). Die Altfahrzeuge gehen in den Ostblock oder nach Afrika und ersetzten dort ältere Diesel (noch besser für die Umwelt) --> WIN
2.) Aufgrund der ungewissen politischen Lage mögen viele Ihren alten Diesel verkaufen und sich einen Benziner kaufen. Da sich die wenigsten verschlechtern wollen hat der natürlich mehr Leistung als der Alte (bestimmt nicht so gut für die Umwelt). Die Altfahrzeuge gehen in den Ostblock oder nach Afrika und werden dort zusätzlich zu den vorhandenen alten Dieseln gefahren (bestimmt noch weniger gut für die Umwelt) --> TOTAL DESASTER

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44

Donnerstag, 13. Juli 2017, 10:10

@physici_errantes:
Als wäre der Diesel allein das Problem. Und dieses "Ich habs ja gesagt" ist fast noch schlimmer.
a) zumindeset ich habe das nicht behauptet
b) wenn Du dann alle meine Posts zu diesem Thema => :s_forensuche: durchgelesen hast wirst Du feststellen, dass ich dieses Thema weitaus differenzierter sehe...


@Retikulum:
4.) Jetzt ein Auto mit Euro 6 zu kaufen macht keinen Sinn, da im Herbst die ersten Fahrzeuge mit Euro 6d kommen. Diese sind noch einmal ein ganzes Stück sauberer (nagel mich nicht fest aber so das ein fünftel von E6)

5.) E6 Fahrzeuge können per Softwareupdate auf E6d aktualisiert werden. Allerdings steigt dabei u.A. der Verbrauch.



Und genau der letzte Punkt ist es der mir aufstößt. Es ist unklar was einen erwartet und ich habe nach einem Update nicht mehr das Fahrzeug das ich gekauft und das ich mir aus diversen Gründen ausgesucht habe. Evtl. verbraucht es dann nicht nur mehr, sondern hat auch noch weniger Leistung.. :cursing:
Ich denke, Du hast meine früheren Beiträge zu dem Thema gelesen.
Wer bitte, ausser den Kfz-Eignern (und die lassen sich ja regelmässig von dt. Herstellern gern verar$$$en), sollte denn ein Interesse an einem, womöglich noch kostenlosen, Update haben? Ansonsten: sehe ich ebenso!
Die Deutsche Autoindustrie lebt doch davon, Autos so zu konstruieren und zu fertigen, dass die Leute nach maximal fünf Jahren ein neues Fahrzeug benötigen.
Somit stimme ich Deinem "ergänzenden Fazit" völlig zu.

Nachhaltig ist das in keinem Falle - und es ist auch nicht einzusehen, warum weiterhin 20-30 Jahre alte Nutzfahrzeuge weiterhin hier 'rumgurken dürfen und die Luft verpesten, genauso wie Binnenschiffe mit Diesel-Antriebstechnik aus 1980/90er Jahren, sowie Luxuskreuzer und Containerschiffe, die mit Schweröl befeuert werden (und dieses nicht nur "draussen auf den Meeren" sondern auch in den Häfen) - hinzu kommt noch, dass es bis heute in Deutschland keine Landstrompflicht gibt... Achja, geht ja nicht, könnte ja Arbeitsplätze kosten. Dann doch lieber neue prekäre Arbeitsplätze in der Automobilindustrie schaffen, um wieder neue PKW zu produzieren und technisch noch völlig einwandfreie aus dem Verkehr zu drängen: der letzte Coup unserer Regierung mit der Verschrottungsprämie könnte ja mal wieder eine Neuauflage brauchen.... :cursing:

Es ist für mich auch nicht einzusehen, warum man weiterhin mit einem Zweitakt-Trabbi / Wartburg 'rumfahren darf, aber wahrscheinlich ab nächstes Jahr mit einem Euro4-Diesel in keine deutsche Innenstadt mehr wird fahren können, auch wenn das Kfz technisch einwandfrei gewartet ist und keine Wolke beim Beschleunigen hinter sich herzieht.
Ich hatte es an anderer Stelle schon mal geschrieben: wenn man verhältnismässig handeln wollte, dann gäbe es eine Bestandgarantie über eine 20jährige Nutzungsdauer eines PKW nach Erstzulassung unter der Prämisse einer zweijährigen AU mit Endrohrprüfung. Wenn dann die Injektoren fertig sind, müssen sie eben getauscht werden oder das Fahrzeug wird stillgelegt - dann würden auch die Fahrer davon profitieren, die ihr Fahrzeug auch im höheren Alter warten und pflegen. Aber das wäre nur nachhaltig und widerspräche dem WachstumWachstumWachstum-Mantra fast aller Regierungen hier.... X(
"Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen."
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Ulli

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45

Mittwoch, 19. Juli 2017, 10:28

Zitat

"Der Diesel ist tot, mausetot"

Der Dieselmotor steht wegen hoher Abgasgifte massiv in der Kritik. Städte drohen mit Fahrverboten, Diesel-Käufer fühlen sich betrogen. Kann nachgerüstet werden, wer muss das bezahlen, ist der Diesel noch zu retten? Wir fragten nach bei Jürgen Resch, Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH) in Hannover.


http://www.nordbayerischer-kurier.de/nac…mausetot_591269

Gruß Ulli

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StahlAWD

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Mittwoch, 19. Juli 2017, 11:49

Ich möchte niemanden beleidigen, aber CO2 ist nur Politik. Menschen und Tieren abläuft dieses Gas.
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Nomad

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Mittwoch, 19. Juli 2017, 11:59

Zitat

Die ab Anfang 2018 kommenden Diesel-Fahrverbote können und müssen genutzt werden, um den ÖPNV attraktiver zu gestalten


Das ist zwar schön und gut, aber durch Verbote kann man aus einem beschissenen ÖPNV auch keinen besseren machen.
Es gibt nen Grund, warum in Stuttgart so viele Leute das Auto bevorzugen, der ÖPNV ist unterirdisch und ich meine nicht den Hauptbahnhof, der gerade gebaut wird.
Preise sind jenseits von gut und böse, Bus und Bahnlinien Fallen ohne Vorwarnung und ohne Information aus. Gestern erst ist ne Buslinie nicht gefahren, während aufm Bahnhof drei Busse mit "Dienstfahrt" einfach da standen.
Und von den Platzverhältnissen zu Berufszeiten brauch ich nicht anfangen. Oder wenn mal wieder Feinstaubalarm ist, dann schaukelt sich das richtig gut auf.

Und dass der Diesel mausetot ist und nicht mehr hergestellt werden sollte, ist so nicht richtig.
Wir haben die Möglichkeiten einer guten Abgasnachbehandlung. Und daran wird auch fleißig weiter gearbeitet.
Man muss sich halt bewusst werden, dass es da Kriterien gibt, die sich u.U. widersprechen. Sparsam, Leistungsfähig und Sauber lässt sich nicht so ganz kombinieren, man muss da eins von opfern. Leider wurde das falsche geopfert.
Die Hersteller haben sich die falsche Kombination ausgesucht, also Sparsam und Leistungsfähig. Man hat dem Kunden z.B. nicht zugetraut die lustige Dieselpisse bei jedem zweiten Tanken nachzufüllen.

Zitat

wenn man verhältnismässig handeln wollte, dann gäbe es eine Bestandgarantie über eine 20jährige Nutzungsdauer eines PKW nach Erstzulassung unter der Prämisse einer zweijährigen AU mit Endrohrprüfung. Wenn dann die Injektoren fertig sind, müssen sie eben getauscht werden oder das Fahrzeug wird stillgelegt - dann würden auch die Fahrer davon profitieren, die ihr Fahrzeug auch im höheren Alter warten und pflegen.


Das ist tatsächlich ein konsequenter Ansatz. Siehe Singapur, da machen die sowas auch, nur in extrem. Da kostet eine einfache Zulassung von einem Neuwagen etwa genau so viel, wie das Fahrzeug selbst. Und die läuft nach ner Zeit ab, wenn man das Auto behalten will, muss man die nochmal bezahlen und das Fahrzeug zu einer ausgiebigen Prüfung vorführen, die wohl auch richtig Asche kostet. Da ist die Überlegung "Fahrzeug behalten oder Neuwagen kaufen" vollkommen normal.

Messier45

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Mittwoch, 19. Juli 2017, 15:35

Ich als Subaru-Neuling habe mich nach diversen Probefahrten ganz bewußt für einen Forester mit Boxer Diesel entschieden und würde es wieder tun. Leider führt der Lemmingstrieb der teutonischen Kraftdroschkenlenker mehrheitlich weg vom Diesel. Sei´s drum. Ich werde den Forester fahren, bis das der TÜV uns scheidet, vielleicht hat in der Zeitspanne der Dieselmotor dann eine Renaissance erlebt.
Mit dem Forester ist man nie auf dem Holzweg

Nomad

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Donnerstag, 20. Juli 2017, 13:33

"Zusammengefasst: Durch Umrüstungen wollen Hersteller den Schadstoffausstoß ihrer Dieselautos verringern - und damit verhindern, dass in Innenstädten Fahrverbote gegen die Fahrzeuge verhängt werden. Bei einer richtungsweisenden Verhandlung in Stuttgart zweifelt ein Gericht jedoch die Wirksamkeit der Nachrüstung an."

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/diese…-a-1158760.html

Ulli

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50

Freitag, 21. Juli 2017, 12:56

Zitat

Die EU-Industriekommissarin hat offenbar genug von halbgaren Maßnehmen der Autobauer im Abgasskandal. In einem Brief an die Verkehrsminister fordert sie für 2018 radikal die Stilllegung von Millionen manipulierter Autos.


http://www.n-tv.de/wirtschaft/EU-fordert…le19947595.html

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Freitag, 21. Juli 2017, 13:00

Zitat

Nach Daimler nun Audi: Die VW-Premiumtochter ruft 850.000 Diesel-Autos zurück. Betroffen sind Sechs- und Achtzylindermotoren mit den Abgasnormen Euro 5 und Euro 6. Audi will so Fahrverbote verhindern.


http://www.handelsblatt.com/unternehmen/…k/20091394.html

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Freitag, 28. Juli 2017, 10:31

Zitat

Die Ingenieure von VW und Audi haben etwas ins Rutschen gebracht: Mit der Manipulation der Abgas-Werte ihrer Diesel-Autos lösten sie eine Lawine aus, die nicht nur dem Selbstzünder den Tod bringen könnte. Nein, dem Verbrennungsmotor allgemein droht nun - früher als gedacht - das Ende.


http://www.donaukurier.de/nachrichten/pa…t154670,3475227

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Nomad

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Freitag, 28. Juli 2017, 11:04

Die Überschrift des Artikels ist etwas irreführend. Sie klingt so, als ob da schon irgendwas in der Mache sei und irgendwelche Beschlüsse durch die Politik getroffen werden sollen.

Dabei ist die Rede nur von einem einzigen grünen Politiker (was jetzt viel oder nichts heißen kann), der darüber nachdenkt, generelle Fahrverbote für Verbrenner zur Diskussion zu bringen.

Ulli

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Freitag, 28. Juli 2017, 11:05

Zitat

Dieselautos drohen in Stuttgart Fahrverbote

Das Urteil der Verwaltungsrichter: Baden-Württemberg muss mehr gegen die Luftverpestung in Stuttgart tun. Die Entscheidung könnte dafür sorgen, dass ältere Dieselautos bald aus der Innenstadt ausgesperrt werden.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/stutt…-a-1160097.html

Gruß Ulli

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vl125

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Freitag, 28. Juli 2017, 15:22

Das finde ich sehr interessant.

Zitat

Frankreich will bis spätestens 2040 den Verkauf von Diesel- und Benzinautos verbieten. Das sei eine "wahrhaftige Revolution", sagte Umweltminister Nicolas Hulot am Donnerstag in Paris bei der Vorstellung eines Klimaplans.


http://www.focus.de/auto/news/wahrhaftig…id_7325036.html

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »vl125« (28. Juli 2017, 15:31)


arturk77

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Freitag, 28. Juli 2017, 16:05

Irgendwo habe ich diesen Text gelesen - und ich weiß nicht, ob das so stimmt. Aber wenn das Wahrheit wäre, wäre das echt der Hammer und man sollte dann konsequenterweise über die Abschaffung von Katalysatoren nachdenken.

"Deutsche Schiffe fahren weiter mit Schweröl

Alleine die 10 grössten deutschen Schiffe zusammen, verursachen mehr Co2 Emmissionen als alle deutschen PKW und LKW zusammen.
Da es tausende Schiffe gibt, kann jeder selbst hochrechnen.

Dieser von Deutschen Politikern inszenierte Abgasskandal in Deutschland ist ein Witz... wofür der normale Bürger zahlen wird."

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Freitag, 28. Juli 2017, 16:29

Irgendwo habe ich diesen Text gelesen - und ich weiß nicht, ob das so stimmt. Aber wenn das Wahrheit wäre, wäre das echt der Hammer und man sollte dann konsequenterweise über die Abschaffung von Katalysatoren nachdenken.

"Deutsche Schiffe fahren weiter mit Schweröl

Alleine die 10 grössten deutschen Schiffe zusammen, verursachen mehr Co2 Emmissionen als alle deutschen PKW und LKW zusammen.
Da es tausende Schiffe gibt, kann jeder selbst hochrechnen.

Dieser von Deutschen Politikern inszenierte Abgasskandal in Deutschland ist ein Witz... wofür der normale Bürger zahlen wird."


Deutsche Schiffe gibts doch schon ewig nicht mehr. Alle ausgeflagt. Und den Abgasskandal haben dt. Politiker inszeniert? Was ist los mit Dir, hast Du Deine Tabletten nicht genommen? :traurig:

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58

Freitag, 28. Juli 2017, 20:10

Abgasskandal hin oder her: bei den Fahrverboten gehts um die Abgasbelastung in den Ballungsgebieten. Wenn irgendwo auf den
Weltmeeren ein Schiff unterwegs ist das einen verboten hohen Schadstoffausstoß hat wird das in Stuttgart niemanden interessieren.

Nomad

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Freitag, 28. Juli 2017, 20:24

Was Berni-87 sagt. Klar, die Schiffe sind recht schlecht für die Gesamtumwelt, aber die Verbote zielen auf Großstädte.

Aber ungeachtet dessen ist das der falsche Lösungsansatz. Bzw. er ist nicht komplett. Der ÖPNV muss attraktiver werden, d.h. bequemer, günstiger und zuverlässiger.
Ich weiß noch, als ich in Stuttgart direkt neben ner Straßenbahnhaltestelle gewohnt habe. Ich bin trotzdem mit dem Auto gefahren, weil ich mich nicht in die überfüllte Bahn setzen/stellen wollte.
Vor allem im Sommer ist mit schwitzenden, stinkenden und Döner-mit-extra-Zwiebeln essenden Leuten in der Bahn kuscheln maximal unangenehm. Vor allem wenn man solches Geld dafür liegen lassen muss.
Und ich wär sogar ohne Umstiege ans Ziel gekommen.
Und von der S-Bahn, die kurz vorm HBf drei REs und einen Güterzug aus irgendwelchen Gründen durchlassen muss fang ich gar nicht erst an.

olliemaen

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Samstag, 29. Juli 2017, 09:00

...

Vor allem im Sommer ist mit schwitzenden, stinkenden und Döner-mit-extra-Zwiebeln essenden Leuten in der Bahn kuscheln maximal unangenehm. Vor allem wenn man solches Geld dafür liegen lassen muss...



Vollste Zustimmung, auch wenn es ein bischen nach Klischee "riecht". :D